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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Digital aussäen

Datum 01.06.2018

Punktgenaues Aussäen durch moderne Satellitentechnik - das Landesamt für Vermessung und Geoinformation macht es möglich.

Eine Frau und ein Mann stehen vor einem Traktor auf einem Feld. Staatssekretärin Kristina Herbst machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatz der Daten in der Landwirtschaft. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Staatssekretärin Kristina Herbst machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatz der Daten in der Landwirtschaft. © LVernGeoSH

Die Digitalisierung hat längst auch in der Landwirtschaft Einzug gehalten. Hochmoderne Maschinen erleichtern den Bauern die Arbeit, zum Beispiel bei der Aussaat. Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein (LVermGeo SH) stellt dafür in Zukunft sogenannte "Satellitenkorrekturdaten" zur Verfügung, einen sogenannten R-HEPS-Dienst (reduzierter hochpräziser Echtzeit-Positionierungsservice). Dieser ermöglicht eine hochgenaue Standortbestimmung, die für die Fahrzeugpositionierung notwendig ist.

Großer Gewinn für die Landwirtschaft

Das Potenzial der Technologie in der Landwirtschaft ist groß: Mithilfe des Satellitenkorrekturdatendienstes könnten Landmaschinen in Zukunft vorher angelernte Strecken vollkommen autonom abfahren und dabei extrem präzise Saatgut oder Dünger ausbringen. "Für die Landwirtschaft ist dieses neue Angebot ganz eindeutig ein Gewinn. Landwirte haben bereits in den vergangenen Wochen im Ministerium nachgefragt, um zu erfahren wann das Projekt losgeht und wo sie sich registrieren können. Das zeigt, wie richtig wir mit diesem neuen Angebot liegen und wie sehr die Landwirte bei uns in Schleswig-Holstein auf den neuen Service gewartet haben. Insofern bin ich froh, dass wir jetzt mit der Pilotphase beginnen können", erklärte Innenstaatssekretärin Kristina Herbst in Gnutz.

Daten ab sofort verfügbar

Die Kosten für die Nutzung des R-HEPS-Dienstes belaufen sich auf 150 Euro pro Jahr und Empfänger. Die Anschaffungskosten für die notwendigen Geräte trägt der Nutzer selbst. Zum jetzigen Zeitpunkt können rund 400 Nutzer gleichzeitig in Echtzeit mit dem Signal bedient werden. Abhängig von der tatsächlichen Nachfrage kann die Technik jedoch für weitere Nutzer ausgebaut werden.
Eine Registrierung für die Nutzung des R-HEPS-Dienstes ist im Internet auf www.sapos.geonord.de möglich.