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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Zuschussprogramm soll bis 2021 verlängert werden

Datum 20.02.2018

Das Land will Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen schaffen und deshalb für den Mietwohnungsneubau 80 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen.

Baustelle mit Kran. Das Innenministerium fördert den Wohnungsbau in Schleswig-Holstein. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das Innenministerium fördert den Wohnungsbau in Schleswig-Holstein. © M. Staudt / grafikfoto.de

Auf dem Landesverbandstag des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen in Hamburg hat Innenstaatssekretärin Kristina Herbst mitgeteilt, dass die Landesregierung insgesamt 80 Millionen Euro zusätzlich für den Mietwohnungsneubau zur Verfügung stellen will.
"Wir werden das Zuschussprogramm im Mietwohnungsneubau bis 2021 verlängern, wenn der Landtag den Plänen der Landesregierung zustimmt. Für dieses und die nächsten drei Jahre stünden dann je 20 Millionen Euro für Zuschüsse in diesem Bereich bereit, 80 Millionen Euro insgesamt. Das ist eine beachtliche Summe und sehr erfreulich", betonte Herbst.

Wohnraum für alle schaffen

Dies sei eine hervorragende Ergänzung zu den weiteren Förderangeboten des Innenministeriums. Allein 2018 stünden mehr als 330 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen für die Mietwohnraumförderung zur Verfügung, erklärte die Staatssekretärin.
"Für die Landesregierung ist es eines der wichtigsten Ziele, Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zu schaffen", erklärte Herbst. Dabei sei es von großer Bedeutung, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass der Wohnungsbau insgesamt weiterhin auf einem hohen Niveau betrieben werden könne. Als Beispiele nannte Herbst eine gezielte Baulandpolitik der Kommunen, die Bereitstellung von ausreichendem Bauland und dabei eine Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg.

Mehr Gestaltungsraum für Kommunen

"Wir werden deshalb alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Kommunen auch in diesem Bereich zu unterstützen. Als erste Maßnahme setzen wir durch die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans den wohnbaulichen Entwicklungsrahmen auf null. Dadurch erhalten etwa 900 Kommunen im Land noch im Laufe dieses Jahres wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ausweisung von Bauland", sagte die Staatssekretärin. Unabhängig von den bereits eingeleiteten Schritten der Landesregierung seien, laut Herbst, die Anforderungen an den gesamten Wohnungsbau in Schleswig-Holstein nur gemeinschaftlich mit den privaten Investoren zu bewältigen.