Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Chance für Sportvereine

Datum 01.02.2018

Schleswig-Holstein will eSports positiv aufnehmen, um die Jugendarbeit und das Ehrenamt zu stärken.

Mehrere Menschen sitzen an Computern, über ihnen sind zusätzliche große Monitore angebracht. Beim eSport tragen Menschen Wettkämpfe mithilfe von Computerspielen aus. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Beim eSport tragen Menschen Wettkämpfe am Computer aus. © dpa

Millionen überwiegend junger Menschen betreiben weltweit eSports - bei den Asienspielen 2022 wird eSports erstmals Teil einer internationalen Sport-Großveranstaltung sein. Während Verbände in über 60 Nationen eSports anerkannt haben, darunter die Niederlande, China, Südkorea, Schweden, Bulgarien und Großbritannien, fehlt diese Anerkennung in Deutschland bislang. Innenstaatssekretärin Kristina Herbst hat mit dem Präsidenten des eSport Bundes Deutschland e.V. (ESBD), Hans Jagnow, jetzt Möglichkeiten des eSports für Schleswig-Holstein erörtert und sieht große Chancen für die Sportvereine im Land. Dabei gehe es um Geschicklichkeit, Konzentration und Fairness.

Portraitfoto Kristina Herbst

Bei eSports geht um Geschicklichkeit, Konzentration und Fairness. Wir wollen diesen Sport positiv aufnehmen, um eine effektive Jugendarbeit und das Ehrenamt in den Sportvereinen zu stärken.

Kristina Herbst

Zwei Menschen im Gespräch eSports - Chance für Breitensportvereine (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Staaatssekretärin Kristina Herbst und Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bundes Deutschland © Innenministerium

Wo ein Einstieg gewagt wird, brauche es aber auch Kompetenz, sagte die Staatssekretärin. Der ESBD als Sportverband habe diese Kompetenzen und wolle sie weiter ausbauen. Es komme darauf an, dass sich Verantwortliche in Sportvereinen im eSport fortbilden, um Fehler schon in der Anfangsphase zu vermeiden. Dabei ginge es um Medienkompetenz, die technische Infrastruktur, Lizensierungsmodelle für Trainer, aber auch um die Integrität des eSports.

Der eSport-Bund Deutschland, kurz ESBD, hatte sich Ende 2017 gegründet. Präsident Hans Jagnow bekräftigte, der Verband stehe allen schleswig-holsteinischen Sportvereinen und -verbänden für Beratungen und Gespräche zur Verfügung.

Schleswig-Holstein hatte als erstes Bundesland die Förderung des eSports im Koalitionsvertrag verankert.