Landesportal Schleswig-Holstein

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Koordination der Flüchtlingshilfe

Staatskanzlei

Koordination der Flüchtlingshilfe

Datum 25.11.2015

Neues Onlineportal führt Hilfsangebote und -bedarfe in der Flüchtlingshilfe landesweit zusammen.

Ein kleines Kind sitzt auf dem Schoß seiner Mutter. Eine ehrenamtliche Helferin zieht ihm warme Schuhe an. Helfer am Flensburger Bahnhof (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Überall in Schleswig-Holstein helfen engagierte Bürger geflüchteten Menschen, wie hier am Flensburger Bahnhof. © M. Staudt / grafikfoto.de

Initiativen, Institutionen und Organisationen, die ehren- oder hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, können sich hier darstellen und ihre Bedarfe angeben. Wer sich als freiwilliger Helfer engagieren will, kann feststellen, in welchen Orten welche Unterstützung benötigt wird, und diese dann zielgerichtet anbieten. Gesucht werden Sach- und Zeitspenden von zum Beispiel Bekleidung, Haushaltsgeräten oder Möbel bis hin zu Behördengängen, Kinderbetreuung oder Transportfahrten.

Unterstützung für regionale Angebote

Das neue Portal soll ebenfalls bereits bestehende regionale Online-Angebote unterstützen, indem es eine zusätzliche Möglichkeit zur Verbreitung bietet. Auf diesem Weg können regionale Initiativen auch Hilfe aus anderen Landesteilen erhalten.

Stefan Studt

Ich bitte alle Bürger mitzumachen und ihre Initiative oder Organisation mit dem jeweiligen Hilfebedarf einzutragen.

Stefan Studt

Ein wachsendes Projekt

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link ich-helfe.sh

Nun hänge es davon ab, wie die Bürger das Angebot befüllen und nutzen, so Innenminister Stefan Studt. Das Angebot befindet sich fortlaufend im Aufbau. In den kommenden Wochen soll eine Datenbank entstehen, die ortsbezogen nach konkretem Hilfebedarf durchsucht werden kann. In der Startphase geht es vor allem darum, dass sich möglichst viele Organisationen und Initiativen eintragen.

"Ich bitte alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, mitzumachen und ihre Initiative oder Organisation mit dem jeweiligen Hilfebedarf einzutragen", so Studt weiter. So könnten noch mehr Menschen in Schleswig-Holstein helfen und dazu beitragen, dass die Flüchtlinge sich nicht nur willkommen fühlen, sondern sich schnellstmöglich integrieren können.

Umsetzung des Flüchtlingspakts

Die Landesregierung setzt damit eine weitere Maßnahme aus dem im Mai 2015 geschlossenen Flüchtlingspakt um. Zuvor hatte das Land das Internetportal "Flüchtlinge in Schleswig-Holstein – Refugees Welcome" freigeschaltet. Es bietet Flüchtlingen, haupt- und ehrenamtlich Engagierten sowie der interessierten Öffentlichkeit ein umfangreiches Informationsangebot in unterschiedlichen Sprachen. mehr lesen

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