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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Zweite Informationsveranstaltung zum Landesentwicklungsplan in Flensburg – Staatssekretärin Herbst: Entscheidende Grundlage für die Entwicklung des Landes

Datum 17.01.2019

FLENSBURG. Innenstaatssekretärin Kristina Herbst hat heute auf der zweiten Informationsveranstaltung vor über 100 Anwesenden Inhalt, Ziele und Philosophie des Landesentwicklungsplans vorgestellt. Insgesamt gibt es vier Veranstaltungen zur Fortschreibung des Plans, der nach Inkrafttreten für 15 Jahre gelten soll: "Der Landesentwicklungsplan ist die entscheidende Grundlage für die Entwicklung Schleswig-Holsteins in der Zukunft. Er bildet den Kern der Fortentwicklung. Er muss nicht nur jetzt, sondern auch in zehn oder zwölf Jahren noch aktuell und modern sein. Das ist die besondere Herausforderung. Er soll flexibel, vielseitig und passgenau für alle Regionen des Landes sein."

Der Landesentwicklungsplan entwickelt nach Angaben der Innenstaatssekretärin neue Ideen für nachhaltige Flächennutzungen in der Zukunft, wie beispielsweise:

  • Entwicklungsmöglichkeiten für Wohnen und Gewerbe kombiniert mit einem allgemeinen Flächensparziel,
  • eine Raumordnung für den Untergrund, die beispielsweise mit der tiefen Geothermienutzung einen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten soll,
  • einen Biotopverbund und Räume für den Küstenschutz, die dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Rechnung tragen sollen.

Auch im Bereich Vernetzung und Kooperation zeigt der Landesentwicklungsplan für den Norden neue Perspektiven auf:

  • die Scharnierfunktion des Landesteils Schleswig aufgrund seiner Lage zwischen den Wachstumszentren in Dänemark und dem Süden in Schleswig-Holstein,
  • der Ausbau der Zusammenarbeit im Grenzdreieck Flensburg – Sønderborg – Aabenraa,
  • die Nutzung der Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Jütland-Korridor vor allem in den Bereichen Erneuerbare Energien und Tourismus oder
  • die Wiederbelebung der Stadt-Umland-Kooperation im Raum Flensburg.

Der Landesentwicklungsplan greife viele Themen des gesellschaftlichen Lebens wie Wohnen, Gewerbe, die Entwicklung der Daseinsvorsorge, Mobilität, Energieversorgung, Natur und Landschaft, Rohstoffsicherung oder Tourismus auf.
"Wir müssen den Landesentwicklungsplan so gestalten, dass wir auch in zehn oder zwölf Jahren noch auf neue Entwicklungen reagieren können. Deshalb werden wir als erstes Bundesland im Zusammenhang mit dem LEP eine sogenannte Experimentierklausel einführen. Dadurch können Kommunen in Zukunft innovative Entwicklungsansätze im Zusammenhang mit Digitalisierung, Siedlungsentwicklung, Energiewende, Klimawandel, Mobilität oder Daseinsvorsorge modellhaft und experimentell in der Praxis erproben."
Innenstaatssekretärin Herbst appellierte an die Anwesenden, sich aktiv an der Gestaltung des Landesentwicklungsplans zu beteiligen: "Dieser Landesentwicklungsplan soll für ganz Schleswig-Holstein neue Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Um den bestmöglichen Plan erstellen zu können, sind wir auf das Wissen und die Meinung der Schleswig-Holsteiner angewiesen. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg nach morgen gestalten!"

Die Termine der weiteren Informationsveranstaltungen:

Lübeck
Montag, 28. Januar 2019, 16:30 Uhr
media docks, Willy-Brandt-Allee 31, 23554 Lübeck

Norderstedt
Mittwoch, 30. Januar 2019, 16:30 Uhr
Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1, 22844 Norderstedt

Eine Anmeldung unter www.schleswig-holstein.de/lep-fortschreibung ist erforderlich.

Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration | Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-3007 / -3337 | E-Mail: pressestelle@im.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/innenministerium.

 

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