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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Innenministerium

Landes-Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2018: Jury schickt elf Gemeinden ins Entscheidungs-Rennen

Datum 30.04.2018

KIEL. Die Jury des Landes-Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" 2018 hat ihre erste Entscheidung gefällt. Auf ihrer Sitzung im veranstaltenden Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein in Kiel entschied das elfköpfige Gremium, nicht wie ursprünglich geplant zehn, sondern sogar elf Gemeinden für die Endauswahl im Juni / Juli auszuwählen.

Innenminister Hans-Joachim Grote zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Landes-Wettbewerbs zufrieden. "Dieser Wettbewerb ist eine Erfolgsgeschichte. Vor mehr als 60 Jahren wurde er unter dem Titel ,Unser Dorf soll schöner werden‘ hier bei uns in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen – jetzt ist er längst bundesweit etabliert."

Jury-Vorsitzende Helga Klindt von der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e. V.: "Wir waren beeindruckt von der Qualität der eingereichten Bewerbungen von 21 schleswig-holsteinischen Dörfern. Erst nach sorgsamer Abwägung aller Fakten und Argumente sowie einer sehr intensiver Diskussion fiel unsere dann aber einvernehmliche Entscheidung." Wie eng das Rennen zum Teil gewesen sei, zeige sich auch daran, dass die Jury beschlossen habe, nicht die Top 10, sondern die Top 11 im Juni / Juli 2018 zu besuchen und sich jeweils vor Ort einen Eindruck von den Dörfern zu verschaffen.

Die ausgewählten Top-11-Gemeinden des Landes-Wettbewerbs sind:

  • Bäk Kreis Herzogtum Lauenburg 901 Einwohner
  • Bargfeld-Stegen Kreis Stormarn 2.937 Einwohner
  • Borgstedt Kreis Rendsburg-Eckernförde 1.570 Einwohner
  • Brokstedt Kreis Steinburg 2.046 Einwohner
  • Kirchbarkau Kreis Plön 813 Einwohner
  • Klixbüll Kreis Nordfriesland 978 Einwohner
  • Nindorf Kreis Rendsburg-Eckernförde 591 Einwohner
  • Schmalfeld Kreis Segeberg 1.950 Einwohner
  • Sehestedt Kreis Rendsburg-Eckernförde 842 Einwohner
  • Treia Kreis Schleswig-Flensburg 1.533 Einwohner
  • Westerhorn Kreis Pinneberg 1.336 Einwohner

Teilnehmen konnten Gemeinden mit maximal 3.000 Einwohnern. Die Gewinner-Gemeinde bekommt eine Landes-Projektförderung in Höhe von 10.000 Euro, die sie mit 2.500 Euro kofinanzieren muss. Außerdem qualifiziert sie sich automatisch für den Bundes-Wettbewerb, der 2019 ausgetragen wird. Erstmals wird zusätzlich ein Sonder-Preis der Handwerkskammer Schleswig-Holstein und der IHK Schleswig-Holstein in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Mit dieser Summe soll eine Gemeinde ausgezeichnet werden, die sich mit besonderen Aktivitäten um die Gewerbetreibenden und Unternehmen im Dorf bemüht.

Als Zeichen der besonderen Wertschätzung lädt das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration alle teilnehmenden Gemeinden zu einem Austauschs- und Diskussions-Forum in die Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins nach Flintbek ein. "Hier werden starke und innovative Gemeinden aus allen Teilen unseres Landes zusammenkommen, die zu Themen wie Innenentwicklung von Dörfern sowie dem Miteinander von Naturschutz und Wirtschaft etwas zu sagen haben", ist sich Jury-Vorsitzende Helga Klindt sicher.

Der Wettbewerb findet alle drei Jahre statt. Jüngster schleswig-holsteinischer Gewinner war im Jahr 2015 die Gemeinde Rantrum in Nordfriesland, die auf Bundesebene eine Silbermedaille errang.

Das Hauptaugenmerk des Landes-Wettbewerbs 2018 liegt auf folgenden Themenfeldern:

  • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Ästhetische und nachhaltige Entwicklung des Ortsbildes
  • Innovative Ansätze für Daseinsvorsorge und Infrastruktur
  • Interkommunale Kooperationen

Aus Sicht Minister Grotes haben die teilnehmenden Gemeinden allein schon durch ihre Bewerbung beim Wettbewerb bewiesen, dass sie zukunftsorientiert denken und handeln. "Unsere Dörfer stehen vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es auch auf der lokalen Ebene so wichtig Themen anzugehen und zu überlegen, wie die kommenden Jahre und Jahrzehnte gestaltet werden können. Dazu motiviert unser Landes-Wettbewerb: neue Ideen anstoßen in der Dorf-Gemeinschaft."

Der weitere Verlauf des Landes-Wettbewerbs wird mit dem multimedialen Projekt „Jugend im Dorf – Zukunft im Dorf?“ unter Federführung des Jugendverbandes im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund gemeinsam mit dem Landjugendverband Schleswig-Holstein begleitet. Nähere Informationen dazu unter www.jshhb.de.

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