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Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

©IQSH

Suchtprävention

Suchtprävention ist eine zentrale Aufgabe der Gesundheitsförderung an Schulen in Schleswig-Holstein. Sie bezieht sich auf die Vermeidung stoffgebundener Abhängigkeiten (Alkohol, Tabak) und nicht stoffgebundener Abhängigkeiten (Medien, Essstörungen). Suchtprävention sollte in allen Klassenstufen und Schulformen wirksam werden und folgende Aspekte berücksichtigen:

Hilfreiche Links

Link LSSH
Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V.

Link IFT-Nord
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung

  1. Einflussnahme, bevor eine Störung entsteht: Hier geht es um die Vermittlung von Lebenskompetenzen, die Entwicklung der Eigenverantwortlichkeit und der Selbstreflektion in Bezug auf eigene Gewohnheiten und Handlungsmuster
  2. Früherkennung: Sucht fällt nicht vom Himmel, ihre Entwicklung kündigt sich in Verhaltens- und Wesensveränderungen an. Auch wenn diese oft nicht eindeutig zuzuordnen sind, sollten sie frühzeitig wahrgenommen und angesprochen werden. Hilfreich dabei sind spezielle Gesprächstechniken.
  3. Frühintervention: Verschiedentlich kann es im Laufe der Schulzeit zu riskanten Konsummustern kommen. Hier ist eine gezielte Intervention zur Stabilisierung und Klärung von ggf. pathogenen Entwicklungen notwendig.

Es empfiehlt sich eine konzeptionelle Verankerung von Prävention an der Schule, so dass jede Lehrkraft zügig und der Situation angemessen handeln kann

Kosima – Konsummuster sichtbar machen

Die Schülerinnen und Schüler einer Schule werden mittels Tablets nach ihren Konsumgewohnheiten und befragt – die Ergebnisse dienen als Grundlage für fundierte präventive Maßnahmen.
Informieren Sie sich über dieses kostenfreie Projekt!

Dazu stehen u.a. folgende Angebote zur Verfügung:

  • Suchtprävention in der Grundschule
  • Suchtprävention in der Pubertät
  • Umgang mit Essstörungen
  • Riskanter Medienkonsum
  • Risikokompetenz
  • Interventionsmaßnahmen
  • Gesprächstechniken im Kontext Sucht

    • Motivational Interviewing
    • Konfrontierende Gesprächsführung

Alle Angebote können auch als Schulentwicklungstag geplant und durchgeführt werden und/oder auf individuelle Bedarfe abgestimmt werden.

Weitere Angebote, Informationen und Anmeldungen finden Sie hier.

Downloads:

Kontakt

Sachgebietsleitung Zentrum für Prävention
Heike Kühl-Frese
Telefon: 0431 5403-309
Fax: 0431 5403-229