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Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

©IQSH

Digitale Bildung

Digitalisierung der Schulen ist überwiegend ein strategisches Thema, das Bestandteil der Schul-, und Unterrichtsentwicklung ist. Individuelle Wege einzelner Lehrkräfte oder auch Schulleitungen bedeuten großen Kraftaufwand, pädagogische Einzelkämpfer werden an den vielfältigen Herausforderungen scheitern. Daher ist es bedeutsam, aus der Metaperspektive den Prozess moderierend zu begleiten. Ausgangslage ist hierbei die rechtliche Situation.

Digitalisierung auf Bundesebene

Hilfreich ist die Orientierung an dem KMK-Strategie Papier „Bildung in der digitalen Welt“ (Verpflichtung der Länder dafür zu sorgen, dass alle Schülerinnen und Schülern bis zum Ende der Pflichtschulzeit Medienkompetenz erwerben). Dabei gilt speziell für die Berufliche Bildung, dass sie durch die Nähe zum Beschäftigungssystem vom technologischen und wirtschaftlichen Wandel durch die Digitalisierung besonders und unmittelbar betroffen ist (Anwendung und Einsatz von digitalen Geräten und Arbeitstechniken, Fokussierung auf berufliche Handlungsfähigkeit (Selbstmanagement und Selbstorganisationsfähigkeit), internationales Denken und Handeln, projektorientierte Kooperationsformen, Datenschutz und Datensicherheit, kritischer Umgang mit digital vernetzten Medien und Folgen der Digitalisierung für die Lebens- und Arbeitswelt). Dadurch wird digitale Bildung in der Beruflichen Schule fächerübergreifende Querschnittsaufgabe.

Bildung in der digitalen Welt (KMK Strategiepapier)

Digitalisierung auf Landesebene

Seit 2010 gibt es ein Medienpädagogisches Landeskonzept des Netzwerks Medienkompetenz und seit 2016 die Digitale Agenda Schleswig-Holstein, mit den Schwerpunkten der Förderung von Digitaler Infrastruktur, E-Government und Transparenz, Wirtschaft im digitalen Zeitalter, Medienkompetenz und Teilhabe, Lernen in einer digitalen Welt, sowie Digitalisierung im Wissenschaftsbereich. Finanzierungsmöglichkeiten der Digitalisierung sind möglich über den DigitalPakt Schule (Gemeinsame Erklärung von Bund und Ländern, 2016), der abzielt auf passende Infrastruktur, den Bildungsauftrag und die Qualifizierung von Lehrkräften für die Unterstützung von Lernen mit digitalen Medien. Gefördert werden: Schulhausvernetzung, die WLAN-Ausleuchtung, standortgebundene Endgeräte sowie Server, Infrastrukturen auf der Ebene von Schulträgern oder Verbünden von Schulträgern.

DigitalPakt Schule

Landesweite IT-Umfrage 2018 (PDF 663KB, Datei ist nicht barrierefrei)


Digitalisierung auf Schulebene

Um Schülerinnen und Schüler Kompetenzen für die digitale Lebenswelt zu vermitteln muss digitale Kompetenz integrativer Bestandteil der Fachcurricula aller Fächer sein und digitale Lernumgebungen und Medien müssen dann auch systematisch im Unterricht genutzt werden. Dafür braucht es einschlägige Fortbildungen für Lehrkräfte, eingebettet in ein schulspezifisches Konzept für Digitale Bildung, in dem auch die digitale Infrastruktur in den Schulen bedacht werden muss (von ausreichend verfügbaren Steckdosen bis hin zur WLAN Sicherung und verfügbaren digitalen Endgeräten).

Wartung und Pflege der notwendigen digitalen Hilfsmittel und technischen Infrastruktur durch speziell ausgebildetes und kompetentes Personal sind von den Schulen zu stellen (kein Ehrenamt)! Administration durch ausgebildete IT Fachleute braucht stetige Fortentwicklung, um bundesweit kooperieren zu können (Einigung auf gemeinsame Gütesiegel, bundesweit zugängliche Plattformen für digitales Lernmaterial, Klärung rechtlicher Fragen von wie Urheberrecht…).

Arbeitsgruppen in den Schulen sind zurzeit aufgefordert, zu vermittelnde Inhalte und Kompetenzen sowie notwendige organisatorische Maßnahmen zur Systematisierung der Arbeit in einem schulspezifischen „Pädagogischen Medienkonzept“ zusammenzutragen".

Monitor digitale Bildung, Die Schulen im digitalen Zeitalter

Themenpapier "Medienentwicklungsplanung" (PDF 2MB, Datei ist nicht barrierefrei)