Landesportal Schleswig-Holstein

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Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

©IQSH

Lehrplanentwicklung und -implementation am Landesseminar Berufliche Bildung

Das Arbeitsfeld unterstützt den Unterricht der berufsbildenden Schulen und der Regionalen Berufsbildungszentren durch die Entwicklung und Implementation von Lehrplänen für deren sechs Schularten. Hierzu werden in Schleswig-Holstein etwa 440 Lehrpläne benötigt, die auf Bundesebene oder auf Landesebene erstellt werden.

Hilfreiche Links

Link Lehrpläne und Fachanforderungen
Downloadportal

Link Kultusministerkonferenz
Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder der BRD

Link BIBB
Bundesinstitut für Berufsbildung

Link DQR
Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen

Link Schulcommsy
virtuelles Lehrerzimmer

Lehrpläne sind staatliche Vorgaben, die einen verbindlichen Rahmen für den schulischen Unterricht darstellen. Sie werden so gestaltet, dass sie sich den verändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen an Schule annehmen und damit den Herausforderungen der beruflichen Bildung gerecht werden können. In diesem Zusammenhang übernehmen die Lehrpläne neben der pädagogischen auch eine gesellschaftspolitische Funktion, indem sie beispielsweise Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Wertorientierungen beinhalten, die Schülerinnen und Schüler sich aneignen. Somit decken sie ein Spektrum von Bildung und Erziehung ab, das über die Fachlichkeit hinausgeht.

Mit der Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) wurde einer Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rats entsprochen (weiterführende Informationen zum DQR mehr lesen). Lehrpläne der Bildungsgänge der berufsbildenden Schulen und Regionalen Berufsbildungszentren, die dem DQR zugeordnet sind, müssen derart gestaltet sein, dass sie den Anforderungen des entsprechenden Niveaus des DQR nachkommen. Dadurch kann die notwendige Transparenz und Durchlässigkeit gegenüber anderen europäischen Bildungssystemen verdeutlicht werden.

Die Aufgabe des Arbeitsfeldes ist es beispielsweise Arbeitsgruppen einzusetzen und zu koordinieren, die die Anpassung der Lehrpläne im Sinne der Kompetenzorientierung realisieren. Außerdem begleitet das Arbeitsfeld Kolleginnen und Kollegen bei der Entwicklung von neuen Lehrplänen z. B. bei Schulversuchen.

Die nationalen Bildungsstandards, die seit 2003 durch die Kultusministerkonferenz (KMK) seit 2003 eingeführt wurden, beschreiben fachspezifische Kompetenzen ausgewählter Fächer (weiterführende Informationen zur KMK mehr lesen). Sie haben eine Leitfunktion und setzen Impulse für diese Fächer. Im Sinne einer Outputorientierung beschreiben sie, was Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt können sollen. Sie machen keine Aussagen über den Weg zum Ziel. Im Oktober 2012 wurden auf der Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife für die Fächer Deutsch, Mathematik und fortgeführte Fremdsprachen (Englisch/Französisch) gesetzt. Das Arbeitsfeld koordiniert die Umsetzung der Bildungsstandards in den entsprechenden Lehrplänen.

Lehrpläne und Bildungsstandards werden als Steuerungsinstrumente genutzt, um Unterricht zu gestalten und geben damit den Rahmen für die Entwicklung schulinterner Fachcurricula.

Darüber hinaus unterstützt das Arbeitsfeld Lehrkräfte aus Schleswig-Holstein bei der Entwicklung von Rahmenlehrplänen der KMK für die Berufsschule. Diese nach Lernfeldern strukturierten Rahmenlehrpläne sind so offen gestaltet, dass sie eine Anpassung an die Erfordernisse des Unterrichts in den Ländern zulassen. Daher können die Länder den Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz in der Regel unmittelbar und unverändert übernehmen oder in einen eigenen Lehrplan umsetzen.

Die geltenden Lehrpläne sowie weiterführende Materialien wie Handreichungen und Fachanforderungen für die Berufsbildenden Schulen und die Regionalen Berufsbildungszentren finden Sie hier. mehr lesen

Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt

Leiter Lehrplanentwicklung und -implementation
Karsten Fette
Telefon: 0431 5403-313

Martin Böttger
Telefon: 0431 5403-304
Fax: 0431 988-6230-304