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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Impfkampagne an Schulen

Datum 28.07.2021

Für einen sicheren Schulstart in Präsenz setzt das Land weiterhin auf Maskenpflicht, Tests und Impfungen.

Bildungsministerin Karin Prien bei der Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerin Karin Prien bei der Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn © MBWK

An den 794 öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im echten Norden geht ab kommender Woche für rund 361.800 Schüler:innen der Unterricht wieder los. Damit das Schuljahr in Präsenz und soweit möglich ohne Schulschließungen stattfinden könne, appellierte Bildungsministerin Karin Prien an die Schleswig-Holsteiner:innen sich impfen zu lassen. "Kinder und Jugendliche haben in der Pandemie Solidarität gezeigt, jetzt ist es an uns Erwachsenen, Solidarität mit Kindern und Jugendlichen zu zeigen."

Impfungen für Schüler:innen

Sie gehe davon aus, dass die Lehrkräfte aufgrund der Priorisierung bereits zum großen Teil geimpft seien, sagte Prien. Für die Schüler:innen bieten Bildungs- und Gesundheitsministerium ab Donnerstag, 19. August, eine Impfkampagne an den Schulen an. An Gemeinschaftsschulen und Gymnasien soll es für Schüler:innen ab zwölf Jahren ein Impfangebot mit BioNTech/Pfizer geben. In der kommenden Woche erhalten die Eltern dazu nähere Informationen. Darüber hinaus werden mobile Impfteams an 250 Standorten im echten Norden Schüler:innen und Schulbeschäftigten ein kostenfreies Impfangebot machen.

"Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben in den vergangenen anderthalb Jahren einen wesentlichen Beitrag in der Pandemiebekämpfung geleistet", betonte Karin Prien. Keine gesellschaftliche Gruppe sei in dieser Pandemie so in ihrem Leben beeinträchtigt gewesen wie junge Menschen, die nicht in die Schule, nicht zum Sport, nicht musizieren oder sich in Jugendgruppen treffen konnten. Daher müssten alle, die sich aus medizinischer Sicht impfen lassen könnten, die Impfangebote auch wahrnehmen. "Weil Kinder und Jugendliche für uns alle auf so vieles verzichtet haben, müssen wir jetzt für die Kinder und Jugendlichen Verantwortung übernehmen", sagte die Ministerin.

Sicherer Start ins Schuljahr

Laut Prien seien die Startchancen für das neue Schuljahr deutlich besser als im vergangenen Jahr – allerdings sei das Infektionsgeschehen weiterhin auch mit Blick auf die Delta-Variante sehr dynamisch. Für einen sicheren Start ins neue Schuljahr gilt in den ersten drei Wochen des Schuljahres weiterhin die Maskenpflicht in den Innenräumen. Alle, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen sich zweimal in der Woche selbst testen. Um alle Beteiligten zu schützen, rief sie Reiserückkehrende dazu auf, sich vor der Rückkehr in die Schule testen zu lassen.

Lernen aus der Pandemie

Im Fokus des neuen Schuljahres stünde das Lernen aus der Pandemie, es gelte Lernrückstände zu erfassen und die Schüler:innen individuell zu fördern. Dafür hätten die Schulen zusätzliche Ressourcen erhalten und seien gut ausgestattet. "Zusätzlich werden wir aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ auch eine Weiterführung des aufgestockten Vertretungsfonds für zusätzliche personelle Unterstützung der Schulen ermöglichen, um Auswirkungen der Pandemie abfedern zu können".

Dazu werden an den Schulen 100 zusätzliche FSJ-Stellen geschaffen. Hinzu kommen zusätzliche Aushilfslehrkräfte, Schulassistenzen und Unterstützungskräfte und auch die Schulsozialarbeit wird aufgestockt. So bekommen die Lehrkräfte in den multiprofessionellen Teams an den Schulen zusätzliche Kapazitäten für ihre pädagogische Arbeit.

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