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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Informatik wird Pflichtfach

Datum 11.05.2021

Zum Schuljahr 2022/23 wird Informatik für Schüler:innen der siebten und achten Klassen in Schleswig-Holstein zum Pflichtfach.

Grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Computern, dem Internet und Datenschutz – das soll künftig allen Siebt-und Achtklässlern vermittelt werden. "Ein Grundverständnis davon, was eigentlich hinter Computern und Webanwendungen steckt ist unerlässlich, um für das Leben gerüstet zu sein", erklärte Bildungsministerin Karin Prien. Zum Schuljahr 2022/23 will das Ministerium das Fach Informatik verpflichtend in der Sekundarstufe 1 einführen. Dann stehen auf dem Stundenplan aller Schüler:innen der siebten und achten Klassen zwei Wochenstunden Informatik-Unterricht.

200 zusätzliche Informatik-Lehrkräfte

In der Vergangenheit war die Lehramtsausbildung in Informatik ausschließlich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) möglich. Um den großen Lehrkräftebedarf zu decken, kündigte die Ministerin nun eine Weiterbildungsoffensive an. Ab dem 1. August 2021 werden zunächst 75 Lehrer:innen im Fach Informatik fortgebildet. In den kommenden drei Jahren sollen bis zu 200 neue Lehrkräfte an Schleswig-Holsteins Schulen Informatik unterrichten.

Optimierte Weiterbildungsoffensive

Informatik-Lehrkräfte werden in Schleswig-Holstein auch künftig vom Institut für Informatik der Uni Kiel in Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) über drei Semester ausgebildet. Bereits ab dem zweiten Semester können die Kursteilnehmer:innen eigenverantwortlich Informatik unterrichten.

Finanziert wird die Weiterbildungsoffensive über das Landesprogramm "Zukunft Schule im digitalen Zeitalter". Insgesamt erhält das Bildungsministerium 250 neue Stellen, um die Digitalisierung an den Schulen voranzubringen – 40 davon für die Informatik-Weiterbildungsoffensive.

Informationen zur MINT-Förderung in Schleswig-Holstein

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