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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Mehr Geld für die Wissenschaft

Datum 15.01.2021

Gemeinsam mit den Hochschulen möchte die Landesregierung die Qualität von Studium und Lehre im echten Norden verbessern.

Mit dem Investitionsprogramm "Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken" von Bund und Ländern werden ab 2021 bis 2027 jährlich mehr als 3,5 Milliarden Euro zusätzliche Mittel bundesweit in die Hochschulen fließen. Welche Summe Schleswig-Holstein erhalten wird, wird Anfang dieses Jahres bekannt gegeben. Das teilte Wissenschaftsministerin Karin Prien in Kiel mit, nachdem sie und die Präsidien der neun staatlichen Hochschulen im Land die Zielvereinbarungen unterzeichnet hatten. Zuvor hatte der Landtag in seiner Dezember-Sitzung grünes Licht gegeben.

Angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, gebe der Zukunftsvertrag den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit und nötige Stabilität, erklärte Prien.

Investitionen in Beratung und Lehre

Das Land und die Hochschulen haben sich darauf geeinigt, dass die Fördermittel in gezielte Beratungsangebote für Studierende und die Stärkung der Lehre investiert werden. Außerdem sollen die MINT-Fächer und das Lehramt gefördert werden. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Fachhochschule Kiel ihr Online-Studienangebot im Bereich "Soziale Arbeit" erweitern.

Wettbewerbsfähigkeit steigern

"Wir wollen, dass die Studierenden an unseren Hochschulen attraktive Lernangebote wählen und ihr Studium erfolgreich abschließen können", erklärte Prien das übergeordnete Ziel der Investitionsoffensive. Das alles erhöhe die internationale und nationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen, sagte die Ministerin. In diesem Zusammenhang sollen die Hochschulen in allen Bereichen digitaler und attraktiver für internationale Studierende werden.

Regelstudienzeit soll verlängert werden

Die aktuelle Situation sei für die Studierenden durch die pandemiebedingten Einschränkungen besonders belastend, erklärte Prien. Damit ihnen keine Nachteile entstehen, solle auch das Wintersemester 2020/21 als Freisemester gelten und nicht als Fachsemester zählen. Die Ministern kündigte an, einen entsprechenden Verordnungsentwurf in der kommenden Woche vorzulegen.

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