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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Corona-Regeln an Schulen verlängert

Datum 30.11.2020

Die Landesregierung hat weitere Regeln für den Unterricht an Schulen beschlossen – dazu zählt unter anderem eine Maskenpflicht für Lehrkräfte.

"Klare Hygienekonzepte und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an den Schulen haben uns bisher gemeinsam gut durch die vergangenen Wochen gebracht", sagte Bildungsministerin Karin Prien bei der Vorstellung der neuen Corona-Regelungen in Kiel. Die Schulen seien geöffnet und die Schüler:innen erhielten weitestgehend Unterricht vor Ort. "Das ist und bleibt auch zukünftig unser Ziel. Deshalb gelten die bisherigen Regeln fort und werden nur in wenigen Punkte angepasst", betonte die Ministerin.

Wie bislang müssten Grundschüler in Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 50 auch weiterhin eine Maske im Unterricht tragen, erklärte Prien. Diese erweiterte Maskenpflicht entfällt an dem Tag, an dem diese 7-Tagesinzidenz den siebten Tag in Folge nicht mehr überschritten wird. Das Bildungsministerium aktualisiert täglich die Kreise, in denen diese sogenannte erweiterte Maskenpflicht gilt. Für die Schüler:innen der weiterführenden Schulen gilt weiterhin eine generelle Maskenpflicht.

Maskenpflicht an Schulen

Maskenpflicht für Lehrkräfte

Neu hinzugekommen ist eine erweiterte Maskenpflicht auch für Lehrkräfte. Liegt die Schule in einem Hochinzidenzkreis, muss das gesamte Schulpersonal mit regelmäßigem Schülerkontakt konsequent eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausgenommen sind Lehrkräfte im Unterrichtsraum, wenn sie ein Kunstoffvisier tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Die Maskenpflicht gilt außerdem nicht für Schulpersonal, das während seiner Tätigkeit für gewöhnlich keinen oder nur seltenen Kontakt zu Schüler:innen hat, soweit es den konkreten Tätigkeitsort erreicht hat und den Mindestabstand zu anderen Personen einhält. Personen, die sich alleine in einem Raum aufhalten, müssen ebenfalls keine Maske tragen.

Digitale Hochschulen

 Auch die Hochschul-Verordnung wurde leicht angepasst. "Das aktuelle Infektionsgeschehen bedeutet für unsere Hochschulen, dass sie bis auf wenige Ausnahmen auf die digitale Lehre umstellen müssen", sagte Prien. Es könnte derzeit leider auch keine Ausnahmen mehr für Studienanfänger:innen geben, für die es besonders wichtig wäre, an ihrer neuen Hochschule anzukommen.

Nach der neuen Verordnung sind bis zum 22. Dezember keine Präsenzveranstaltungen und Veranstaltungen in Kohorten mehr möglich. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn es absolut notwendig ist, vor Ort zu sein, um das Wintersemester 2020/21 erfolgreich zu absolvieren. Dies gilt unter anderem für Prüfungen und praktische Lehrveranstaltungen sowie, künstlerisches Arbeiten an Kunsthochschulen. Grundsätzlich ist dabei eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Weitere Informationen

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