Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Schulen sind gut vorbereitet

Datum 05.08.2020

Bildungsministerin Karin Prien hat in Kiel die Planungen zum Start des Schuljahres 2020/21 im Corona-Regelbetrieb vorgestellt.

Für das Land sei klar, dass man so viel und so lange Präsenzunterricht wie möglich für so viele Schüler:innen wie möglich als Ziel habe. Die coronabedingten Schulschließungen im Frühjahr hätten vielen Menschen gezeigt, welchen besonderen Wert diese Institution habe. "Schule ist für viele Schülerinnen und Schüler nicht nur Lern- sondern auch Lebensort. Die Schule vermittelt Wissen und Fähigkeiten, sie ist Raum sich zu entwickeln, sich auszuprobieren, aus Fehlern und Erfolgen zu lernen und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Dazu gehört der persönliche Kontakt zwischen Menschen", erläuterte Ministerin Prien.

Innovationsschub für digitale Bildung

Die Corona-Pandemie habe zu einem gewaltigen Innovationsschub in der digitalen Bildung geführt: Das Land stellt den Schulen nun ein einheitliches Lernmanagementsystem sowie einen datenschutzkonformen Videokonferenzdienst zur Verfügung. Außerdem schafft es zusätzliche Stellen um die Schulen bei der Digitalisierung zu beraten. Seit dem 14. Juli konnten die Schulträger über das Sofortprogramm des Bundes digitale Ausstattung beschaffen. Seitdem seien 7,35 Millionen Euro vergeben und insgesamt 9,18 Millionen Euro von insgesamt 107 Schulträgern beantragt worden, erklärte die Ministerin. 800 Lehrkräfte hätten in den vergangenen Wochen, insbesondere auch in den Ferien, zahlreiche Fortbildungen zum Lernen mit digitalen Medien absolviert.

Sicherer Schulstart mit Maske

Das Bildungsministerium empfiehlt dringend, eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule zu tragen. "Gerade in den ersten beiden Wochen nach den Ferien, wenn Einträge von Urlaubsrückkehrern nicht auszuschließen sind, ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sinnvoll", erklärte Prien. Eine dauerhafte Verpflichtung ohne hohe Infektionszahlen vor Ort sieht sie allerdings kritisch. Die Eltern seien frühzeitig und in mehreren Sprachen über die Hygieneregeln in den Schulen informiert worden und könnten sich darauf verlassen, dass ihre Kinder in Schulen kommen, die gut vorbereitet sind.

Die Mitarbeiter:innen von Bildungs- und Gesundheitsministerium erarbeiten gemeinsam einen Corona-Reaktionsplan ähnlich wie Bayern und Sachsen, der den Schulen eine Handlungsorientierung bei Ausbruchsgeschehen geben soll.

Alle Informationen zum neuen Schuljahr auf www.schleswig-holstein.de/bildung

Teilen: