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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Erfolgsprojekt wird fortgesetzt

Datum 15.10.2019

Seit 2016 unterstützen die Hochschulen Geflüchtete bei der Suche nach einem Studienplatz. Nun zog Bildungsministerin Prien Bilanz.

Mehr geflüchtete Menschen an den Universitäten – das war das Ziel des Projekts "Studienchancen für Flüchtlinge an den Hochschulen". Vier Jahre nach dem Start des Projekts hat Bildungsministerin Karin Prien nun eine positive Bilanz gezogen: "Migration bleibt eine fortlaufende Herausforderung für unsere Gesellschaft und das Projekt ist eine Antwort auf diese Herausforderung. Jeder Flüchtling, der inzwischen an unseren Hochschulen studiert, ist ein gutes Argument für eine Fortführung des Projektes", sagte Prien.

Win-Win-Situation

Beteiligen sind die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Lübeck, die Europa-Universität Flensburg, die Fachhochschule Westküste, die Technische Hochschule Lübeck, die Hochschule Flensburg und die Fachhochschule Kiel. Sie beraten die jungen Menschen und bieten Sprach- und Vorbereitungskurse an.

Von 2016 bis 2018 ist die Zahl der Geflüchteten, die ein Studium an einer schleswig-holsteinischen Hochschule begonnen oder an studienvorbereitenden Angeboten teilgenommen haben, von 32 auf 260 Studierende gestiegen. Grund genug, das Projekt auch in den kommenden drei Jahren mit bis zu 2,5 Millionen Euro zu fördern, sagte Prien: "Wir haben eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Viele Geflüchtete verfügen über gute Bildungsqualifikationen und –potenziale und können hier ein Studium fortsetzen oder es beginnen. Diese Fachkräfte werden in Schleswig-Holstein gebraucht."

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