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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Spannende Geschichten erleben

Datum 09.10.2019

Kinder und Jugendliche können mit der MuseumsCard noch bis zum 3. November kostenlos Museen in Schleswig-Holstein besuchen.

Einem Mammut begegnen, in die Welt der Seefahrer und Entdecker eintauchen oder Sternbilder aus der Nähe betrachten: Das und noch vieles mehr können Kinder und Jugendliche im echten Norden erleben – kostenlos. Mit der MuseumsCard erhalten junge Besucher noch bis zum 3. November freien Eintritt in zahlreiche Landesmuseen.

Die Aktion läuft seit dem 15. Juni, 111 Museen nehmen daran teil, acht von ihnen gehören zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. Sie geben einen Einblick in die Geschichte Schleswig-Holsteins – von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Zu ihnen zählt das barocke Schloss Gottorf mit dem Museum für Archäologie, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte sowie dem nachgebauten Gottorfer Riesenglobus, dem ältesten Planetarium der Welt.

Kunst, Sternbilder und Moorleichen

Das Museum für Archäologie ist vor allem für seine eindrucksvollen, bis zu 2.500 Jahre alten Moorleichen bekannt. In den Herbstferien bietet es Kindern und Familien zudem ein besondere Aktion an: Mit Pfeil und Bogen zu schießen wie die Menschen in der Steinzeit.

Museum für Archäologie 

Direkt nebenan befindet sich das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Hier werden rund 120.000 Exponate präsentiert. Die Sammlung des Museums reicht dabei von Kirchenkunst aus dem Mittelalter über zeitgenössischer Malerei bis hin zu Möbeln und Kunsthandwerk aus unterschiedlichen Epochen.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Immer einen Besuch wert ist der Gottorfer Globus. Die Weltkugel wurde ursprünglich im 17. Jahrhundert erbaut, ist mehr als drei Meter groß, begehbar und bietet im Inneren Platz für bis zu zwölf Personen. Heute steht das Original in Russland, ein detailgetreuer Nachbau wurde 2005 in Schleswig eröffnet. Im Inneren des Globus können Besucher den Sternbildern bei ihrer Wanderung über den Nachthimmel zusehen, das Äußere der Kugel zeigt eine Karte der im 17. Jahrhundert erforschten Welt.

Gottorfer Globus

Innenansicht des Gottorfer Globus` Gottorfer Globus Innen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Vom großen Bären bis zum Schützen sind im Inneren des Gottorfer Globus die bekanntesten Sternbilder aufgemalt. © M. Staudt / grafikfoto.de

Kleinere Museen, besondere Einblicke

Neben diesen Klassikern der schleswig-holsteinischen Museumslandschaft lohnt auch ein Blick in die vielen kleineren Museen. Musikalisch geht es in Nortorf zu, der Stadt der Schallplatte. Hier presste die Firma Teldec zwischen 1948 und 2013 mehr als 750 Millionen Tonträger. Im Deutschen Schallplattenmuseum lässt sich dieser Fertigungsprozess erforschen: Vom Klumpen Kunststoff, der zur Platte gepresst wurde, bis hin zu den Rillen, die für die Musik verantwortlich sind. Daneben erzählen die Museumsführer spannende Geschichten zu den zahlreichen Abspielgeräten wie Grammophonen oder Stereoanlagen.

Deutsches Schallplattenmuseum

In insgesamt sieben Ausstellungen lädt das Flensburger Schifffahrtsmuseum zum Staunen und Ausprobieren ein. Besucher erfahren hier alles über den Flensburger Hafen, über Kaufleute, Werften, Schiffe und Takellage sowie über Maschinen, Motoren, Kapitäne und den Alltag der Besatzung an Bord. Ein besonderer Höhepunkt ist der Brückensimulator: Hier lassen sich die eigenen Fähigkeiten als Steuermann testen.

Flensburger Schiffahrtsmuseum

Im Eiszeitmuseum Lütjenburg geht es auf Tuchfühlung mit Mammuts und Riesenhirschen: Fell, Stoßzähne oder Geweih – hier dürfen Besucher fast alles anfassen. Das gilt auch für aus Lava entstandene Steine oder unangenehm riechenden Stinkkalk. Manche Exponate sind sogar so alt, dass Besucher 1,9 Milliarden Jahre Geschichte in der Hand halten können.

Eiszeitmuseum Lütjenburg

Gedruckt oder als App

MuseumsCard als App

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Die MuseumsCard gilt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Jugendgruppenleiter. Sie ist im klassischen Papierformat bei Sparkassen, Museen, Büchereien, Jugendverbänden, dem Landesjugendring und in vielen Tourist-Informations-Läden erhältlich. Die Karte kann zudem heruntergeladen und ausgedruckt werden unter: www.meine-museumscard.de.

In der kostenlosen App gibt es neben der MuseumsCard noch weitere nützliche Informationen zu den beteiligten Museen und Aktionen.

Übrigens gilt die MuseumsCard am 10. und 17. Oktober, den beiden Donnerstagen in den Herbstferien, in allen Bussen und Bahnen von NAH.SH als Freifahrkarte.