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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Planungssicherheit für die Wissenschaft

Datum 15.11.2019

Landesregierung und Hochschulen haben den Finanzrahmen für die kommenden Jahre beschlossen. Für die Hochschulen gibt es in Zukunft mehr Geld.

"Heute ist ein entscheidender Tag für die Zukunft unserer Hochschulen und der Hochschulmedizin im Land", sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien in Kiel. Hier unterzeichnete die Ministerin gemeinsam mit Vertretern der Hochschulen im Land den sogenannten Hochschulvertrag sowie neue Ziel- und Leistungsvereinbarungen. "Damit bieten wir Planungssicherheit über einen Zeitraum von fünf Jahren und schaffen die Grundlagen für eine weitere Profilierung unserer Hochschulen", betonte Prien.

75 Millionen Euro mehr für die Hochschulen

Mit den Ziel- und Leistungsvereinbarungen stecken Land und Hochschulen den inhaltlichen und finanziellen Raumen für die Zukunft ab. Die aktuelle Zielvereinbarungsperiode läuft Ende 2019 aus, die neuen Vereinbarungen gelten von 2020 bis 2024. Für diesen Zeitraum stellt das Land 1,8 Milliarden Euro für die neun staatlichen Hochschulen zur Verfügung – 75 Millionen Euro mehr als bislang.

"Meilenstein für den Wissenschaftsstandort"

Die Finanzierung setzt sich aus einem Basisbudget (97 Prozent) und einem Profilbudget (drei Prozent) sowie dem Struktur- und Exzellenzbudget in Höhe von fünf Millionen Euro zusammen. Das Profilbudget erhält nur, wer die gesteckten Ziele erreicht – beispielsweise in den Themenfeldern "Lehre und Studium", "Forschung und Transfer" oder "Förderung der Gleichstellung". Das Vertragswerk sei ein "Meilenstein in der Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Schleswig-Holstein", sagte Prien. "Wissenschaft gestaltet Zukunft, deshalb dürfen wir hier auch nicht sparen, sondern müssen die Mittel für unsere Hochschulen weiter steigern", sagte sie. 

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Wissenschaft gestaltet Zukunft, deshalb dürfen wir hier auch nicht sparen, sondern müssen die Mittel für unsere Hochschulen weiter steigern.

Karin Prien

Perspektive für die Hochschulmedizin

Auch für die Hochschulmedizin wurden neue Ziel- und Leistungsvereinbarungen unterzeichnet. Bislang galten diese nur zwei Jahre, die neuen gelten wie die Hochschulvereinbarung die kommenden fünf Jahre. "Damit und mit der dauerhaften Übernahme der Besoldungs- und Tarifsteigerungen können wir der Hochschulmedizin in Schleswig-Holstein Planungssicherheit gewähren und stärken Forschung und Lehre in der Medizin", betonte Prien. Darüber hinaus erhalte die Hochschulmedizin erstmals ein eigenes Strategie- und Exzellenzbudget, mit dem die Universitäten Kiel und Lübeck besonders zukunftsweisende Projekte finanzieren können.

Mehr Geld für die Lehre

Den neuen Ziel- und Leistungsvereinbarungen zufolge erhält der Campus Kiel jährlich rund 55 Millionen Euro, für den Campus Lübeck stehen jährlich rund 41 Millionen Euro bereit. Zusätzlich erhöht sich die Finanzierung der Gesundheitsfachberufe-Ausbildung am Campus Lübeck ab 2020 um zusätzlich eine Million Euro auf jährlich 3,5 Millionen Euro. Dann bietet der Campus Lübeck neben den Studiengängen "Pflege", "Physiotherapie", "Ergotherapie" und "Logopädie" auch den neuen Studiengang "Hebammenwissenschaft" an. Außerdem gibt es einen gemeinsamen Masterstudiengang "Gesundheitswissenschaften".

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