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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Land schafft mehr Stellen an Schulen

Datum 21.03.2019

Fast 1.500 Lehrer mehr als vorgesehen arbeiten im kommenden Schuljahr im echten Norden – damit steigt die Unterrichtsversorgung auf fast 100 Prozent.

Das neue Schuljahr beginnt zwar erst am 1. August, aber schon jetzt wissen die Schulen in Schleswig-Holstein, mit wie vielen Stellen sie rechnen können. So früh wie noch nie zuvor hat das Bildungsministerium die 23.345 Lehrerstellen auf die 793 Schulen im Land verteilt. "Das sind noch einmal 153 Stellen mehr als im Vorjahr und insgesamt 1.463 Stellen mehr gegenüber ursprünglichen Haushaltsplanungen für das Jahr 2019", sagte Bildungsministerin Karin Prien bei der Bekanntgabe der Planungen.

Planungssicherheit für die Schulen

"Mehr Stellen auf der einen Seite und geringere Schülerzahlen auf der anderen Seite - damit haben wir zwei Hebel in der Hand, um die Unterrichtsversorgung noch einmal zu verbessern", betonte Prien. Für die allgemeinbildenden Schulen ergebe sich eine Unterrichtsversorgung von 101 Prozent, bei den berufsbildenden Schulen seien es rund 97 Prozent. "Das ist ein solides Fundament für unsere Schulen und ich freue mich, dass wir schon jetzt Planungssicherheit schaffen können", sagte die Ministerin.

Mehr Stellen für Inklusion und DaZ

Im kommenden Schuljahr erhalten Zweitklässler eine zusätzliche Unterrichtsstunde, für die 40 zusätzliche Stellen geschaffen wurden. Für die Inklusion stehen an den Förderzentren zusätzliche 70 Stellen zur Verfügung. Auch die berufsbildenden Schulen sollen 23 Stellen mehr erhalten – für Psychologen, Coaches, Bildungsbegleiter sowie neue Bildungsgänge. Die meisten zusätzlichen Stellen kommen den Gymnasien zugute. Sie erhalten 94 Planstellen, um den Übergang in das Abitur nach neun Jahren (G9) zu gestalten. Darüber hinaus verbessert das Ministerium die Unterrichtsversorgung im DaZ-Bereich mit 24 Stellen.