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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Gelebte Demokratie

Datum 22.06.2019

Argumentieren, diskutieren, debattieren: In Berlin sind acht Schülerinnen und Schüler beim Finale von "Jugend debattiert" gegeneinander angetreten.

Eine klare Meinung entwickeln und diese mit starken Argumenten vertreten – darum geht es beim Bundesfinale von "Jugend debattiert". Bundesweit hatten mehr als 1.300 Schulen an dem Wettbewerb teilgenommen, aus dem echten Norden waren 71 Schulen vertreten. In Berlin traten nun die acht besten Schülerinnen und Schüler vor rund 500 Zuschauern gegeneinander an. Sie hatten sich in den vergangenen Monaten in mehreren Wettbewerbsrunden auf Schul-, Regional- und Bundesebene für das Finale qualifiziert.

In der Altersklasse der Acht- bis Zehntklässler sicherte sich die 14-Jährige Emma de Bourdeille aus Berlin den Sieg, bei den Oberstufenschülern gewann die 17-jährige Lia Schöneweiß aus Köln.

Gesellschaftlich relevante Themen

Sollen Medien mit hoher Reichweite kurz vor den Wahlen auf Wahlempfehlungen verzichten? Sollen unsere Museen Kulturgüter aus der Kolonialzeit an die Ursprungsländer zurückgeben? Dies waren die Themen, die jeweils vier Finalisten miteinander diskutierten. Jede Debatte dauerte 24 Minuten – aufgeteilt in eine Eröffnungsrunde, eine freie Diskussion und eine Schlussrunde. Eine Jury bewertete die Finalisten in den Kategorien "Sachkenntnis", "Ausdrucksvermögen", "Gesprächsfähigkeit" und "Überzeugungskraft". Alle acht Teilnehmer werden in das Alumni-Programm "Jugend debattiert" aufgenommen und nehmen an einer Fortbildungswoche teil, bei der sie Unterricht von professionellen Rhetoriklehrern erhalten.

Erfolgreiches Bildungsprojekt

"Jugend debattiert" wurde 2001 ins Leben gerufen und ist das bundesweit größte Projekt zur sprachlich-politischen Bildung. Es steht traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.