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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Wahre Kunststücke

Datum 15.02.2019

Von Marionetten bis hin zu selbst gemachten Schuhen – Bildungsministerin Prien hat in Kiel eine Kunstausstellung von Schülern aus dem Land eröffnet.

Von den weißen Wänden in den Räumen des Kieler Ostseekais ist kaum noch etwas zu sehen. Bunte Bilder schmücken die Wände, auf den Tischen stehen Gipsfiguren und Stoffpuppen. Unter dem Motto "KunstStücke - Kunst und Kultur aus den Schulen Schleswig-Holsteins" präsentieren Schüler aus dem echten Norden drei Tage rund 600 Werke, die im Kunstunterricht und in Arbeitsgruppen entstanden sind. "Das ist ein megastarkes KunstStück. Wir erleben hier eine einzigartige Werkschau", sagte Bildungsministerin Karin Prien bei der Ausstellungseröffnung.

Kulturelle Bildung ermöglichen

Mit der Veranstaltung werde erstmals ein umfassender Einblick in die kulturelle und künstlerische Arbeit gegeben, die an den Schulen des Landes Jahr für Jahr geleistet werde, erklärte die Ministerin. "Hier zeigt sich nicht nur, wie viel kreatives Potenzial in unseren Schülern steckt, sondern auch wie wichtig kulturelle Bildung für die Persönlichkeitsbildung unserer Kinder ist." Für Prien sind Kunstprojekte wie die Ausstellung langfristig entscheidend. "Kulturelle Bildung schafft Werte wie Toleranz, Solidarität und auch Kritikfähigkeit", betonte die Ministerin. Diese fördere damit eine Gesellschaft, die Veränderungen und Unterschiedlichkeit aushielte, wertschätze und kreativ nutze.

Schule trifft Kultur

Das Bildungsministerium hat die Ausstellung gemeinsam mit der Fachaufsicht "Kunst" am IQSH und der Muthesius Kunsthochschule organisiert. Die Kulturförderung ist schon länger Schwerpunktthema des Landes – beispielsweise mit dem 2015 initiierten Projekt "Schule trifft Kultur–Kultur trifft Schule". 70 der 600 Ausstellungsstücke im Ostseekai stammten aus diesem Programm.

"Das Projekt bringt Schüler, Kunstschaffende und Lehrkräfte zusammen – auch an kulturellen Orten außerhalb der Schule", betonte Prien. "Diese Kooperation setzen wir bis mindestens 2021 fort, das steht bereits fest, und das freut mich sehr." Ziel des Programms sei es, kulturelle Bildung als gleichberechtigten Teil der Allgemeinbildung im Bewusstsein von Schülern und Lehrern zu verankern.

Video: Impressionen der Ausstellung