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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Stärkung für den Schulbau

Datum 01.10.2018

Land und Bund greifen den Kreisen mit 139 Millionen Euro bei Schulbau und -sanierung unter die Arme. Nun können Förderanträge gestellt werden.

Ein Baugerüst steht vor einem Schulgebäude, im Vordergrund spielen Kinder auf einem Spielplatz. Sanierung von Schulgebäuden im Land. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Dank der Fördergelder können nun mehr als 100 Bauvorhaben in Angriff genommen werden. © M. Staudt / grafikfoto.de

Start des Förderprogramms für den Schulbau und die Schulsanierung: Über das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes und das IMPULS-Programm des Landes stehen insgesamt 139 Millionen Euro bereit. Die Schulträger, die nach der Prioritätenliste des Bildungsministeriums ausgewählt wurden können nun bis zum 30. September 2019 die Gelder beantragen. "Damit greift das Land zum ersten Mal seit Jahren den Schulträgern unter die Arme", sagte Bildungsministerin Karin Prien. Das Land habe erstmals eine Bestandsaufnahme gemacht und einen Sanierungsstau festgestellt: "Den gehen wir jetzt gemeinsam mit dem Bund an und geben damit einen starken Impuls für Schulbau und -sanierung. Wir investieren in die Qualität der Schulgebäude", sagte Prien.

Gemeinsam fördern

Schleswig-Holstein erhält aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II des Bundes 99,7 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen. Sie sollen in 67 Bauprojekte von 49 Trägern fließen. Zusätzlich stehen 39 Millionen Euro aus dem IMPULS-Programm des Landes bereit – für 39 Projekte von 36 Schulträgern. Rechnet man den Eigenanteil der Schulträger hinzu, werden rund 359 Millionen Euro investiert. "Der Schulbau wird also in den nächsten Jahren erheblich gestärkt", betonte Prien.

Bis zum 30. Juni hatten die Schulträger Bau- und Sanierungsvorhaben beim Bildungsministerium anmelden können, die dann von der GMSH bewertet wurden. Hauptkriterium war dabei, inwieweit der derzeitige Zustand der Gebäude ein Risiko für die Schüler und Lehrer darstellt. Im Anschluss daran hatte das Ministerium gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden eine Prioritätenliste erstellt.

Weitere Förderprogramme

Darüber hinaus unterstützt das Land die Kommunen durch verschiedene Förderprogramme:

  • 13,5 Millionen Euro für das Schultoiletten-Programm, mit dem Schulklos und Duschräume zu modernisieren
  • 1,5 Millionen Euro für das "Technikum" in Neumünster
  • 2,1 Millionen Euro für Vorhaben zum Lärmschutz
  • 5,7 Millionen Euro für private Schulträger

Millionen für die Digitalisierung

Neben dem Schulbau investiert die Landesregierung auch verstärkt in die Digitalisierung an Schulen – 19 Millionen Euro allein im Jahr 2018. Der Großteil davon fließt in die Breitbandversorgung der Schulen: 15 Millionen Euro sind hierfür vorgesehen. Einen weiteren Schub erhofft sich die Ministerin durch den Digitalpakt Schule mit der Bundesregierung. Diese hatte angekündigt, ab 2019 fünf Milliarden Euro bundesweit bereitzustellen. "Über Einzelheiten verhandeln Bund und Länder noch. Aber klar ist: Ab 2019 werden wir im Rahmen unseres Digitalprogramms hohe Millionenbeträge für digitale Bildungsinfrastruktur zur Verfügung stellen", sagte Prien.

Verteilung nach Kreisen und kreisfreien Städten

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