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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Auf dem Weg zum Welterbe

Datum 15.05.2018

Der Internationale Rat für Denkmalpflege hat sich dafür ausgesprochen, Haithabu und das Danewerk zum Unesco-Welterbe zu erklären.

Die Gebäude des Wikingermuseums aus der Luft Anfang Mai öffnete das Museum wieder seine Tore für Besucher. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Seit Mai ist das Wikingermuseum Haithabu wieder geöffnet. © dpa

Sie sind ein bedeutendes Stück nordeuropäischer Geschichte: Der wikingerzeitliche Seehandelsplatz Haithabu und das Grenzbauwerk Danewerk lagen zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert im Zentrum der Handelsnetze zwischen Nord- und Westeuropa. Nun könnten sie schon bald auf der Welterbe-Liste der Unesco stehen: Das wird der Internationale Rat für Denkmalpflege dem Unesco-Komitee im Juni vorschlagen. Nach dem Nationalpark Wattenmeer und der Hansestadt Lübeck wäre die Anlage, die sich über 33 Kilometer erstreckt, das dritten Welterbe in Schleswig-Holstein.

Antrag würdigt kulturelles Erbe

Kulturministerin Karin Prien zeigte sich erfreut von der Nachricht. Die Empfehlung des Internationalen Rats für Denkmalpflege sei eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Weltkulturerbe und würdige schon jetzt das kulturelle Erbe der Wikinger.

14 Jahre bis zur Anerkennung

2004 hatte der Landtag beschlossen, einen Antrag auf Anerkennung bei der Unesco zu stellen. Seitdem bereitete das Archäologische Landesamt unter Leiter Professor Dr. Claus von Carnap-Bornheim den Welterbe-Antrag vor. Nach einem gescheiterten Anlauf gemeinsam mit Island, Dänemark, Lettland und Norwegen 2015, beauftragte das Land das Archäologische Landesamt ein Jahr später, einen neuen Antrag zu erarbeiten. Dieser wurde im Januar 2017 eingereicht.