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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

"Riesenschritt für herausragende Forschungseinrichtung"

Datum 03.08.2018

Das Land und der Bund fördern einen Laborneubau am Forschungszentrum Borstel.

Visualisierung der Architekten So soll der Laborneubau des Leibniz-Respiratoriums am Forschungszentrum Borstel aussehen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) So soll der Laborneubau des Leibniz-Respiratoriums am Forschungszentrum Borstel aussehen. © Architekten BDA RDS PARTNER | Itten+Brechbühl

Das Leibniz-Forschungszentrum Borstel gilt als Leitinstitut für Tuberkulose- und Asthmaforschung in Deutschland. Hier wird geforscht, wissenschaftlicher Nachwuchs ausgebildet und eine Spezialklinik für Lungenerkrankungen betrieben. Nun fördern Bund und Land den Neubau eines Laborgebäudes mit insgesamt 40 Millionen Euro.

Stärkung des Wissenschaftsstandortes

Der Neubau war notwendig geworden, weil eine Sanierung des bestehenden Laborgebäudes nicht möglich war. Bund und Land tragen jeweils die Hälfte der Fördersumme. "Das ist ein deutliches Signal zur Stärkung unserer Forschungslandschaft und ein Riesenschritt für eine unserer herausragenden Forschungseinrichtungen im Land", sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien. Das Land investiere damit kräftig in die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Schleswig-Holstein. Die Inbetriebnahme für den dreigeschossigen Neubau ist für 2022 geplant. In den neuen Laboren und Büros sollen 14 Forschungsgruppen mit etwa 150 Mitarbeitern arbeiten.

International renommierte Forschung

1947 als Tuberkulose-Forschungsinstitut Borstel gegründet, gehört das Zentrum seit 2003 zur Leibniz-Gemeinschaft - einem Zusammenschluss von 93 Forschungseinrichtungen aus dem ganzen Bundesgebiet. Seine zentrale Aufgabe ist die grundlagenorientierte und klinische Forschung in der Pneumologie. Die Wissenschaftler des Zentrums veröffentlichen ihre Ergebnisse regelmäßig in internationalen Fachzeitschriften. Alleine im Jahr 2017 kamen 24 Gastwissenschaftler für Forschungsaufenthalte nach Borstel.

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