Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Millionen für die Schulen

Datum 18.04.2018

Das Land erhält rund 99,5 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II des Bundes, um Schulen zu sanieren.

Ein Baugerüst steht vor einem Schulgebäude, im Vordergrund spielen Kinder auf einem Spielplatz. Sanierung von Schulgebäuden im Land. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Mit dem Geld aus dem Bundesprogramm sollen Schulen instand gesetzt werden. © M. Staudt / grafikfoto.de

Gute Nachrichten für 127 Schulträger im Land: Sie profitieren vom neu aufgesetzten Kommunalinvestitionsprogramm II der Bundesregierung. Mit den 99,5 Millionen Euro sollen die finanzschwachen Kommunen ihre Schulen sanieren können. Bis zum 30. Juni können die Schulträger nun dringend notwendige Investitionen melden. In Kiel zeigte sich Bildungsministerin Karin Prien zufrieden: "Wir investieren in die Unterrichtsqualität und auch in die Qualität der Schulgebäude. Beides gehört zusammen."

Erneuerung und Modernisierung

Mit dem Geld können die Kreise und Gemeinden Schulgebäude sanieren, umbauen, erweitern und – unter Umständen – sogar neu errichten. Dazu zählen auch Sporthallen, Schulhöfe, Kantinen, Werkstätten und Labore. Auch Bauprojekte, die Barrieren für Schüler mit Behinderungen abbauen, können gefördert werden, außerdem Schulklos, neue Böden, Leitungen oder Internetanbindung.

Entscheidung fällt im September

Über die Anträge entscheiden kommunale Landesverbände und Bildungsministerium. Ein gemeinsames Gremium erstellt eine Prioritätenliste und legt die Förderquoten fest. Diese darf 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen und soll mindestens 50 Prozent betragen. In die Prioritätenlisten können nur Investitionsvorhaben aufgenommen werden, bei denen die zuwendungsfähigen Ausgaben mindestens 100.000 Euro betragen. Das Bildungsministerium gibt die Prioritätenlisten bis zum 30. September bekannt. Wer es auf die Liste geschafft hat, darf im Anschluss einen Förderantrag stellen.

"Wir unterstützen die Kommunen"

Im vergangenen Jahr waren mit der ersten Auflage des Bundesprogramms schon einmal 99,5 Millionen Euro nach Schleswig-Holstein geflossen, mit denen Projekte in Kitas und Schulen gefördert wurden. "Wir setzen diesen Weg fort, weil Bildung eine Gemeinschaftsaufgabe ist und wir die Kommunen dabei gerne unterstützen", sagte Prien.