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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Europäischer Wettbewerb –Drei Beiträge aus Schleswig-Holstein als „Beste Arbeit des Themas“ ausgezeichnet

Datum 29.09.2021

KIEL. Am Mittwoch, 29. September, wurden in Kiel die besten Arbeiten des 68. Europäischen Wettbewerbs aus Schleswig-Holstein vorgestellt und mit Bundespreisen prämiert. 42 Schülerinnen und Schüler aus 15 Schulen zeichnete Bildungsministerin Karin Prien für ihre erfolgreiche Teilnahme aus und lobte die Kreativität und das Engagement der Jugendlichen. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Schülerinnen und Schüler trotz der schwierigen Umstände während der Pandemie in so großer Zahl an diesem traditionsreichen Wettbewerb teilgenommen haben. Sie haben damit gezeigt, dass die europäische Idee nach wie vor auch für die junge Generation aktuell und von großer Bedeutung ist“, sagte sie und dankte auch den Lehrkräften, die die Jugendlichen bei der Teilnahme unterstützt hatten.

Der 68. Europäische Wettbewerb stand unter dem Motto „Digital EUand YOU?!“. Es ging darum, die Gemeinsamkeiten, die alle Europäerinnen und Europäer verbinden, zu entdecken und zugleich die unterschiedlichen Facetten und Aspekte der Digitalisierung zu thematisieren, wie zum Beispiel die Gefahr von Fake News, die ökologischen Auswirkungen der Digitalisierung bewusst zu machen oder die Gefahren und Chancen künstlicher Intelligenz. Eine Sonderaufgabe thematisierte explizit die Herausforderungen der Corona-Pandemie und fragte danach, wie trotz der Krise der Zusammenhalt in Europa gelingen kann.

In Schleswig-Holstein wird der Europäische Wettbewerb von Landtagspräsident Klaus Schlie unterstützt, indem er für jede Altersgruppe einen Sonderpreis stiftet. Die Preise wurden von seiner Stellvertreterin, Vizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber, überreicht. Sie sagte: „Kreativ, vernetzt, digital, motiviert und engagiert für den europäischen Gedanken - so haben wir die vielen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs erlebt. Und genau so sollte unser Europa heute und in Zukunft sein. Ich freue mich über jeden einzelnen Beitrag bei diesem Wettbewerb, denn jede einzelne Auseinandersetzung mit Europa ist ein Gewinn für uns alle.

Insgesamt waren rund 400 Beiträge im März in Schleswig-Holstein bei der Landesjury eingereicht worden. Schulschließungen und Distanzlernen hatten allen Teilnehmenden ein hohes Maß an Selbstständigkeit über den gesamten Projektzeitraum abverlangt. In sehr vielfältiger und kreativer Form haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themenstellungen auseinandergesetzt, indem sie Bilder, Texte, Präsentationen oder auch Filme gestaltet haben. Die besten Arbeiten des Landes nahmen am bundesweiten Entscheid teil. Der gesamte Wettbewerb erfolgte passend zum Wettbewerbsmotto vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie erstmalig ausschließlich in digitaler Form.

Die jetzt ausgezeichneten Gewinnerinnen und Gewinner hatten sich sowohl im Landesentscheid als auch in der bundesweiten Ausscheidung erfolgreich durchgesetzt. In ganz Deutschland haben sich im vergangenen Schuljahr mehr als 40.000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligt, in Schleswig-Holstein lag die Beteiligung bei rund 1.300 Schülerinnen und Schülern.

Drei Beiträge aus Schleswig-Holstein wurden in diesem Jahr mit der Auszeichnung „beste Arbeit des Themas“ geehrt:

  1. Die Fünftklässlerin Zijun Xiu von der Theodor-Heuss-Schule (Gymnasium) in Pinneberg überzeugte mit ihrem Bild zum Sonderthema „Kreativ in der Krise“. Ihr Bild zeigt sehr anschaulich, wie sich verschiedene Menschen unterschiedlicher Professionen in ganz Europa vereint dem Kampf gegen das Corona-Virus stellen.
  2. Hanna Frey aus dem 11. Jahrgang der Kieler Max-Planck-Schule hat eine Arbeit zum Thema „Smart City – Smart Village“ eingereicht, die als beste Arbeit ausgezeichnet wurde. Die Oberstufenschülerin verfasste eine Biografie eines Menschen, der im Jahr 3000 in der fiktiven Stadt Sustineri – einer Smart City - geboren wird. Digitalisierung und Nachhaltigkeit bestimmen sehr deutlich das Leben der Menschen in dieser Utopie. Es entsteht ein sehr glaubwürdiges Szenario, in dem viele Entwicklungslinien unserer heutigen Gegenwart von der Schülerin aufgegriffen und konsequent weitergedacht werden.
  3. Der fachlich sehr fundierte Dialog in Form eines Podcast von Niklas Genz, Pontus Genz und Johanna Ebel vom Gymnasium Lütjenburg (12. Jahrgang), der den ökologischen Fußabdruck der Digitalisierung differenziert betrachtet, wurde als bundesweit beste Textarbeit zu dieser Aufgabenstellung geehrt.

Über einen Sonderpreis des Landtagspräsidenten konnte sich beispielsweise Andrej Gaberkorn aus dem 6. Jahrgang der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll freuen, der mit seinem Quiz zum Thema Fake News in der Europäischen Geschichte beeindruckte.

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands, der jedes Jahr bundesweit von der Europäischen Bewegung Deutschland ausgerichtet wird. Der Wettbewerb richtet sich an alle Altersstufen in allen Schularten und wird somit von den Grundschulen über die Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bis hin zu den Berufsschulen wahrgenommen.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | Telefax 0431 988-5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de 

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