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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Digitalisierung an Schulen

Datum 26.02.2021

Geld für Schüler-Laptops zu 99,4 Prozent ausgezahlt – Mehr als 34.000 Geräte wurden schon angeschafft

KIEL. Die Ausstattung der Schulen, der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler mit digitaler Technik schreitet voran. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien sagte heute (26. Februar): „Seitdem wir die Beratungsleistungen und Serviceangebote für die Schulträger noch weiter professionalisiert haben, steigt die Zahl der Bewilligungen für Mittel aus dem DigitalPakt deutlich. Allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres ist sie von 7,82 Millionen Euro (Stand 31.12.2020) auf 9,69 Millionen Euro (Stand 24.2.2021) gestiegen.“ 6,52 Millionen Euro davon sind für schulbezogene Projekte bewilligt worden, 2,62 Millionen Euro für landesweite und 0,55 Millionen Euro für länderübergreifende Maßnahmen. „Wir haben im vergangenen Jahr unter sehr schwierigen Bedingungen alle miteinander – Land und Schulträger, Schulaufsicht und Schulen – einen großen Schritt nach vorn gemacht bei der Digitalisierung unserer Schulen“, sagte die Ministerin. 

Nach den Worten der Ministerin wurden die Schulträger auf vielfältige Weise bei der Umsetzung des DigitalPaktes unterstützt: die Regionalveranstaltungen in 2019 waren ein großer Erfolg; das IQSH unterstützt mit einem Helpdesk; der IT-Verbund Schleswig-Holstein hat Landesmittel für weitere acht Personalstellen erhalten, die insbesondere kleinere Schulträger bei der Antragsstellung unterstützen werden. Auch die Anbindung an das schnelle Internet komme voran. Stand 1. Februar 2021 waren 697 von 950 Schulstandorten ans Glasfasernetz angeschlossen, im Sommer vergangenen Jahres waren es noch 600 Schulen, im Jahr 2021 ist die Anbindung von weiteren 162 Standorten geplant. 

„Parallel dazu konnten in den vergangenen Monaten immer mehr bedürftige Schülerinnen und Schüler mit Laptops ausgestattet werden“, berichtete die Ministerin. Mehr als 34.000 Geräte seien inzwischen angeschafft worden aus den Mitteln des Zusatzprogramms zum DigitalPakt. Die rund 17 Millionen Euro, die der Bund dem Land Schleswig-Holstein für das „Sofortausstattungsprogramm“ zur Verfügung gestellt hatte, seien im Herbst 2020 komplett bewilligt gewesen und Stand heute zu 99,4 Prozent an die Schulträger ausgezahlt worden. 

Prien sagte weiter: „Wir gehen davon aus, dass wir aus dem zusätzlichen Landesprogramm in Höhe von 14 Millionen Euro weitere 29.100 Geräte beschaffen können. Damit können wir dann auch alle die Schülerinnen und Schüler erreichen, die bisher noch kein Gerät auf Leihbasis erhalten haben.“ Hinzu komme, dass es zwischenzeitlich die Weisung der Bundesagentur für Arbeit an die Jobcenter gegeben habe, die Kosten für ein in der Pandemie schulbedingt erforderliches Endgerät als Mehrbedarf anzuerkennen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass in kürzester Zeit alle Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein einen Zugang zum Lernen mit digitalen Medien haben.“ Auch habe Schleswig-Holstein bereits die Zusatzvereinbarung über die Ausstattung der Lehrkräfte mit Endgeräten unterzeichnet. Über die Ausgestaltung dieser Vereinbarung werde noch mit den Schulträgern verhandelt ebenso wie über die Zusatzvereinbarung zur Administration.  

Hintergrund

Aus dem DigitalPakt erhält Schleswig-Holstein 170 Millionen Euro Bundesmittel. Der Eigenanteil des Landes beträgt 17 Millionen Euro Landesmittel. So stehen über eine Laufzeit von fünf Jahren 2019 bis 2024 187 Millionen Euro zur Verfügung. In Absprache mit den Schulträgern gilt in Schleswig-Holstein, dass Anträge auf diese Mittel bis zum 31.12. 2022 gestellt werden können.

Im Rahmen des DigitalPaktes wurde drei Zusatzvereinbarungen geschlossen:

  • Im Sofortausstattungsprogramm hat der Bund dem Land Schleswig-Holstein rund 17 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die um rund 1,7 Millionen Euro aus Landesmitteln ergänzt wurden.
  • Die Zusatzvereinbarung „Digitale Endgeräte für Lehrkräfte“, mit der die Schulen in die Lage versetzt werden sollen, Lehrkräfte mit mobilen digitalen Endgeräten auszustatten. Dafür hat der Bund rund 17 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, Das Land übernimmt voraussichtlich den Eigenanteil von 1,7 Millionen Euro. Diese Zusatzvereinbarung ist zum 28. Januar in Kraft getreten.
  • Die Zusatzvereinbarung „Administration“ zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von IT-Administrator:innen, die für aus dem DigitalPakt geförderte IT eingesetzt werden mit einem Finanzvolumen von rund 18,9 Millionen Euro (17 Millionen Euro vom Bund, 1,9 Millionen von Land und Schulträgern).

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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