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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Ministerin Prien: Immer mehr Schülerinnen und Schüler kehren ab dem 15. März zum Unterricht in die Schule zurück - Testangebote werden vorbereitet

Datum 08.03.2021

KIEL. In der kommenden Woche ab dem 15. März werden auch Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7 wieder zum Unterricht in die Schulen zurückkehren. Sie gehen in den Wechselunterricht. Das teilte Bildungsministerin Karin Prien heute (8.März) in Kiel mit. „Damit beginnt kontinuierlich für immer mehr Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen wieder ein Stück Alltag. Sie sehen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler wieder, sind wieder eine Klasse und erhalten von ihren Lehrkräften ein direktes Feedback. Das haben alle in den vergangenen Wochen vermisst.“  Sie betonte, dass aufgrund des sinkenden Infektionsgeschehens ab der kommenden Woche auch im Kreis Pinneberg und in der Hansestadt Lübeck die Schülerinnen und Schüler von Jahrgangsstufe 1 bis 6 vom jetzigen Wechselunterricht in den Präsenzunterricht gehen können. 

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium seien folgende Schritte für die Zeit
ab dem 15. März beschlossen worden:

  • Lübeck, Kiel, Neumünster, Kreise Rendsburg-Eckernförde, Ostholstein, Plön, Pinneberg, Nordfriesland, Steinburg und Dithmarschen
    Jahrgänge 1 bis 6 im Präsenzunterricht
    ab Jahrgang 7 bis Q1 Wechselunterricht
    Abschlussklassen erhalten wie bisher Präsenzangebote

    Die Regelung gilt bis zum Beginn der Osterferien am 1. April. Sollten sich die regionalen Inzidenzzahlen negativ verändern, wird die Lage neu bewertet und es kann Änderungen bei der Art des Unterrichtsangebotes geben.

  • Stadt Flensburg, Kreise Schleswig-Flensburg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg
    Ministerin Prien: „In diesen Kreisen und der Stadt Flensburg ist die Entwicklung nicht eindeutig. Daher sind wir mit dem Gesundheitsministerium übereingekommen, noch zwei Tage das Infektionsgeschehen zu beobachten und dann am Mittwoch zu veröffentlichen, wie es in diesen Kreisen weitergeht. Die Schulen müssten sich auf eine mögliche Änderung vorbereitet.

    „Wenn in Flensburg weiterhin die Zahlen sinken, ist ab dem kommenden Montag erstmals Wechselunterricht an den Grundschulen möglich. In den Kreisen Schleswig-Flensburg und im Kreis Herzogtum Lauenburg könnte es einen Wechsel in den Präsenzunterricht für die Grundschülerinnen und Grundschüler und die Jahrgangsstufen 5 und 6 geben und es könnte Wechselunterricht für 7 bis Q1 geben.“
    Ministerin Prien: „In den Kreisen Segeberg und Stormarn sehen wir im Moment steigende Infektionszahlen. Das kann bedeuten, dass die Schulen in den Wechselunterricht gehen müssen und weitere Öffnungsschritte an den weiterführenden Schulen zunächst verschoben werden müssen.“

 

Testangebote für Schülerinnen und Schüler
Das Land habe über 1,2 Millionen Selbsttests zu einem größeren Teil für die Testung von Schülerinnen und Schülern bestellt. Ministerin Prien: „Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Woche erste Lieferungen an Schule ankommen könnten und wir erste Tests anbieten können.“ Je nach Lieferkapazitäten würden prioritär die Abschlussklassen ausgestatte. Dann folgten die älteren Schülerinnen und Schüler, dann die jüngeren.  „Das Testangebot für Lehrkräfte läuft seit nunmehr zwei Wochen und wird auch angenommen. Dennoch muss man sich immer wieder vor Augen führen, dass Antigenschnelltests auch zu falsch positiven Ergebnissen führen können.“ 

Digitale Endgeräte
Das Bildungsministerium hat den Schulen ein Merkblatt für Eltern zur Verfügung gestellt, in dem über Unterstützungsmöglichkeiten für das Beschaffen von digitalen Endgeräten für das Lernen in der Distanz informiert wird. Die dazugehörigen Formulare für eine „Kostenübernahme für ein digitales Endgerät, Software und Zubehör für den Schulunterricht“ sowie ein Formular „Bestätigung zur Vorlage beim Jobcenter“ sind auf der Homepage des Bildungsministeriums unter dem Stichwort „digitale Endgeräte“ über den folgenden Link zu finden: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/Service/Formulare/_functions/formulare_table.html?cms_range=CG

 

Ministerin Prien: „Wir brauchen eine Lernmilliarde“

Die Ministerin forderte weitere Unterstützung für die Schülerinnen und Schülern, die unter der Pandemie gelitten haben und noch immer leiden würden. Das müsse mehr sein als das, was die Länder bereits an Unterstützungsangeboten geschaffen hätten. „Was wir in Deutschland dringend brauchen, ist eine Lernmilliarde“, betonte sie. Nach einem Jahr Pandemie zeige sich, dass Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedlich mit den Herausforderungen des Distanzlernens zurechtgekommen seien. „Eine solche Lernmilliarde, also ein groß angelegtes Nachhilfeprogramm in der Schule, durch private Anbieter, durch Studierende und Seniorlehrkräfte muss einkommensunabhängig allen Kindern, die es brauchen, zu Gute kommen. Wir müssen uns klarmachen, dass eines der Kinder, dem wir mit diesem Programm wieder auf die Sprünge helfen, den Impfstoff für die nächste weltweite Pandemie entwickeln kann.“

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: David Ermes | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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