Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Prien: „Erfolge der Pandemiebekämpfung nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“

Datum 24.09.2020

KIEL. In der Landtagsdebatte zu den Auswirkungen der Coronapandemie warnte Ministerin Karin Prien heute (24. September) davor, die derzeit relativ entspannte Pandemiesituation zu unterschätzen. „Ein Blick ins Ausland warnt uns nur zu deutlich: Die Situation kann sich sehr schnell ändern“, so Prien. „Wir sorgen uns nicht vorrangig um die Infektionszahlen am heutigen Tag, sondern um die Entwicklung der kommenden Wochen.“ Bildungsministerin Prien hatte schon zu Beginn der Woche darauf hingewiesen, dass Auslandsreisen so weit wie möglich vermieden werden sollen. Prien verwies in ihrem Redebeitrag auch auf die Schwierigkeiten, mit denen in der Pandemie politische Entscheidungen getroffen werden müssten: „Wir leben mitten in einer akuten Pandemie. Politische Entscheidungen müssen in dieser Zeit mit Maß und Mitte, aber schnell getroffen werden – sonst laufen wir dem Virus im schlimmsten Fall hinterher.“ Die Pflicht zum Tragen seiner Mund-Nasen-Bedeckung habe sich bewährt. „Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin hat das abgestufte Tragen einer Maske als sinnvolle Präventionsmaßnahme beschrieben. Auch die Berichte unserer Schulaufsicht aus dem schulischen Alltag zeigen, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit dem dosierten Einsatz der Maskenpflicht gut zurechtkommen“, so Prien. Die Bildungsministerin wies wiederholt darauf hin, dass Entscheidungen in der Pandemie nicht aus Popularitätserwägungen heraus getroffen würden, sondern dass man in permanentem Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft sei. „Unser wissenschaftlicher Beirat, dem auch eine Kinder- und Jugendpsychologin angehört, und mit dem wir in kurzen Intervallen im regelmäßigen Austausch sind, hat uns bestätigt, dass Masken – differenziert eingesetzt – sowohl den Fremdschutz als auch den Eigenschutz erhöhen und in der Abwägung sinnvoll sind.

In Sachen zusätzlicher Kapazitäten für Schulbusse wirbt Ministerin Prien um einen realistischen Blick: „Wir haben uns vor Schuljahresbeginn darüber Gedanken gemacht, wie wir bei einem signifikanten Anstieg des Infektionsgeschehens reagieren können. Sollte dies regional der Fall sein, prüfen die Schulen, wie die Anfangszeiten des Unterrichts gestreckt werden können. Die Kommunen müssten dann bei Bedarf zusätzliche Busse bereitstellen.“ Bei einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen sei im Corona-Reaktionsplan des Landes entsprechend beschrieben, dass der Unterricht wieder in Gruppen abwechselnd im Präsenz- und Distanzunterricht erfolgt. „Damit sinkt übrigens automatisch auch die Auslastung der Schulbusse.“ Im Übrigen habe das Land bereits begonnen, den ÖPNV für den Zeitraum 2019 bis 2021 mit 60 Millionen Euro über den ÖPNV-Rettungsschirm zu unterstützen. Ministerin Prien: „Wir sind mit den Kommunen in einem ständigen Austausch über die Bedarfe und deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir gemeinsam für die kommenden Monate gut gewappnet sind.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: David Ermes | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de 

Teilen:

 

Alle Medien-Informationen direkt erhalten?

RSS Abonnieren Sie hier unseren Newsfeed.