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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Kulturstaatssekretär Dr. Oliver Grundei: Bund und Land unterstützen die Sanierung der Vicelin-Kirche St. Jacobi in Bornhöved mit 300.000 Euro 

Datum 02.10.2019

BORNHÖVED. Die 1149 erbaute Vicelin-Kirche St. Jacobi in Bornhöved ist eine der ältesten Feldsteinkirchen Norddeutschlands. „Die Kirche erzählt als ‚Zeitzeuge aus Stein‘ ein Kapitel unserer Landesgeschichte: die Christianisierung Holsteins. Zugleich ist sie ein Beispiel mittelalterliche Baukunst und es ist wichtig, sie für die Zukunft zu erhalten“, sagte Kulturstaatssekretär Dr. Oliver Grundei heute (2. Oktober) in Bornhöved. Er überreichte den Verantwortlichen der Kirchengemeinde einen Förderbescheid über 250.000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes und einen Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein aus dem Investitionsprogramm „Kulturelles Erbe“ in Höhe von 50.000 Euro für die notwendige Sanierung. Bischof Vicelin, der im 12. Jahrhundert die ostholsteinischen Slawen missionierte, ließ damals in der Region mehrere Feldsteinkirchen errichten - die Vicelinkirchen. Sie wurden als Wehrkirchen gebaut. Staatssekretär Dr. Grundei: „Es ist unser gemeinsames Ziel, die Vielseitigkeit unserer Kulturlandschaft zu erhalten. Ohne die Erhaltung der Vicelin-Kirche in Bornhöved ginge ein Teil dieser Vielseitigkeit verloren.“ 

Nach der ersten Sanierung im Jahr 2001 zeigten sich Risse und später auch Beulen in dem Mauerwerk, so dass eine erneute Sanierung des gesamten Mauerwerks der Kirche notwendig ist. Insgesamt sind dafür Gesamtkosten von 570.000 Euro kalkuliert, Projektstart soll im Oktober sein. Die Kirche bildet seit 870 Jahren das Zentrum der Gemeinde Bornhöved – sie ist der Ort für Gottesdienste gefeiert, aber auch Ausstellungen oder Konzerte. „Den Menschen aus Bornhöved liegt viel an der Erhaltung ihrer Kirche. Das zeigen die zahlreichen kreativen Aktionen zur Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen“, sagte der Staatssekretär.

 

 

 

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