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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

 Kulturstaatssekretär Dr. Oliver Grundei: Wissen um die Geschichte ist wichtiger Bestandteil politischer Bildung 

Datum 15.11.2019

SCHWERIN. Auf der ersten gemeinsamen Gedenkstätten-Tagung von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls betonte Schleswig-Holsteins Kulturstaatssekretär Dr. Oliver Grundei wie wichtig Rückbesinnung und Erinnerung für die Gestaltung der Gegenwart sind: „Wir sind es gerade auch den Menschen, die an der Grenze ihr Leben gelassen haben, schuldig, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu kämpfen.“ Insbesondere die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein seien durch ihre gemeinsame Grenze Teil dieser Geschichte und hätten das jüngst auch mit gemeinsamen Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Mauerfalls dokumentiert. 

Gerade der 9. November biete viele Anknüpfungspunkte für eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der deutsch-deutschen Geschichte, erläuterte Grundei. „Wohl kein anderes Datum in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts ist derart mit Emotionen besetzt. Der Fall der Berliner Mauer 1989, die Reichspogromnacht 1938, der Hitlerputsch 1923 und die Novemberrevolution 1918: Der Schicksalstag 9. November symbolisiert die Hoffnungen der Deutschen, aber auch den Weg in die Verbrechen des Dritten Reiches.“ Grundei verwies darauf, dass die Kultusministerkonferenz dazu aufgerufen habe, den 9. November zum jährlichen Projekttag an den Schulen zu machen und dass in Schleswig-Holstein die Gedenk-Kultur im Rahmen des Jahres der politischen Bildung gerade eine wichtige Rolle gespielt habe. „Erinnern und Wissen über die deutsche Teilung sollte ebenso wie die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus wesentlicher und selbstverständlicher Bestandteil der politischen Bildung sein. Wir begreifen, was eine Diktatur ausmacht und erkennen den Wert der Demokratie“, sagte Grundei.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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