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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Karin Prien bei der GEW: „Wir erhöhen Attraktivität des Lehrerberufs an vielen Stellen“ 

Datum 29.11.2019

WEISSENHÄUSER STRAND. „Bildungsgerechtigkeit ist ein zentrales Thema unserer Bildungspolitik, zugleich müssen wir auch dem tiefgreifenden Wandlungsprozess, in dem sich unsere Gesellschaft durch den Klimawandel, die Veränderungen der politischen Kultur und die Digitalisierung befindet, Rechnung tragen“, mit diesen Worten skizzierte Bildungsministerin Karin Prien heute (29. November) beim Landesdelegiertenkongress der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Herausforderungen für die Bildungspolitik. Es sei unerlässlich, den Schülerinnen und Schülern die nötigen IT-Kompetenzen mitzugeben. „Deshalb wollen wir den Informatikunterricht an unseren Schulen weiter etablieren“, sagte Prien. Doch IT-Kompetenzen allein reichten nicht aus, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Es gelte auch, die „future skills“ – Kreativität, Innovationsfähigkeit und Empathie zu fördern. „Gute Bildung bewahrt das richtige Spannungsverhältnis zwischen den Future-Skills und den IT-Kompetenzen, die wir zur Gestaltung der Digitalisierung auch brauchen“, so die Ministerin.

Als weiteren Schwerpunkt der Bildungspolitik bezeichnete sie die Lehrkräfte-Gewinnung. Sie sagte: „Wir verbessern derzeit die Attraktivität des Lehrerberufes an vielen Stellschrauben, damit wir mehr junge Menschen für diesen Beruf begeistern können.“ Eine Maßnahme sei, dass ab dem kommenden Jahr zwei Beförderungstermine im Schulbereich eingeführt würden. „Wir werden dann nicht nur zum 1. Dezember eines Jahres befördern, sondern zusätzlich auch zum 1. Juni.“ Außerdem werde schrittweise die Besoldung für Grundschullehrkräfte angehoben. Prien: „Wir wollen die Attraktivität des Lehrerberufes auch durch einen Beitrag zur Arbeitsentlastung stärken.“ So solle die Leitungszeit an den allgemeinbildenden Schulen und den Förderzentren erhöht werden, um insbesondere die Schulleitungen zu entlasten.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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