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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Europäischer Wettbewerb mit Bundessiegern aus Schleswig-Holstein -   Ministerin Prien: „Schülerinnen und Schüler sagen ‚Ja‘ zu Europa‘“

Datum 09.05.2019


KIEL. Erfolgreicher Relaunch für einen „Klassiker“ unter den Schülerwettbewerben: Am 66. Europäischen Wettbewerb haben sich aus Schleswig-Holstein rund 2.900 Schülerinnen und Schüler von 42 Schulen beteiligt. In der vergangenen Runde waren es lediglich 1.681 Schülerinnen und Schüler von 29 Schulen. Das ist ein deutliches Plus um 70 Prozent. „Die Schülerinnen und Schüler zeigen es uns. Sie sagen ganz deutlich ‚Ja‘ zu Europa. Der Wettbewerb und seine Themen sind wieder attraktiv für unsere Schulen“, sagte Bildungsministerin Karin Prien heute (9. Mai) bei der Preisvergabe der Bundespreise in Kiel. Der Titel des 66. Wettbewerbes lautete „YOUrope“ und fragte nach den Möglichkeiten der politischen Beteiligung. „Die Schülerinnen und Schüler haben überzeugend und kreativ ihre Ideen präsentiert. Besonders freut mich, dass zwei Arbeiten aus Schleswig-Holstein als bundesweit beste Arbeit ihres Themas ausgezeichnet werden“, so die Ministerin. Gewonnen haben Till Tatka und Lovis Eichhorn (Max-Planck-Schule Kiel) mit einer Geschichte zum Thema „Das Parlament der Tiere“ sowie Mette Laurenat, Anne Schwannecke und Franziska Stanke (Gymnasium Lütjenburg) mit ihrem Text zum Thema Social Media. Ebenfalls mit einem Bundespreis ausgezeichnet wurde das eTwinning-Projekt der Jungmann-Schule aus Eckernförde. Insgesamt waren 31 Schülerinnen und Schüler von zehn schleswig-holsteinischen Schulen erfolgreich. 

Zu Beginn der Preisverleihung im Plenarsaal des Landeshauses erklärte Parlamentspräsident Klaus Schlie, dass der 9. Mai bewusst gewählt wurde, um die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbes zu küren – „denn heute feiern wir auch die Geburtsstunde der Europäischen Union.“ Seit der Schuman-Erklärung zur Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl im Jahr 1950 sei Europa weit gekommen, sagte Schlie. „Darauf können und sollten wir gemeinsam stolz sein.“ Er hoffe, dass der Europäische Wettbewerb dazu beigetragen habe, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom europäischen Gedanken zu begeistern. „Dann haben wir alle und vor allem Europa viel gewonnen. Europa braucht entschlossene und begeisterte Europäerinnen und Europäer“, unterstrich der Landtagspräsident. 

Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Dr. Christian Meyer-Heidemann, betonte: „Für die Zukunft Europas brauchen wir nicht nur eine Reform der EU-Institutionen, sondern mehr junge Menschen, die sich als Europäerinnen und Europäer fühlen. Politische Bildungsangebote wie der Europäische Wettbewerb fördern die positive Identifikation mit Europa.“ Mit Blick auf die vielfältigen kreativen Einreichungen lobte der Landesbeauftrage die Schülerinnen und Schüler. „Ihr habt eindrucksvoll gezeigt, was Europa für Euch ganz persönlich bedeutet, und deutlich gemacht, dass Ihr Euch am ‚Projekt Europa‘ beteiligen wollt.“ 

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Kinder- und Jugendwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland und eine der traditionsreichsten Initiativen zur politischen Bildung in Europa. In Schleswig-Holstein wird er seit dem vergangenen Jahr gemeinsam vom Bildungsministerium, dem Schleswig-Holsteinischen Landtag und dem Landesbeauftragten für politische Bildung ausgerichtet. Der Wettbewerb will Schülerinnen und Schüler motivieren, sich kreativ mit europäischen Themen auseinanderzusetzen. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen. Bundesweit haben an der 66. Runde rund 70.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr, in Schleswig-Holstein gibt es einen gegenteiligen Trend. Eingebaut in den Wettbewerb sind auch eTwinning-Angebote – über diese Onlineplattform werden grenzüberschreitende Kooperationen von Schulen zum Wettbewerbsthema möglich. 

Die siegreichen Teams aus Schleswig-Holstein:

  • Astrid-Lindgren Schule Elmshorn
  • Kopernikus-Gymnasium Bargteheide
  • Goethe-Schule Flensburg
  • Volkshochschule Husum
  • Klaus-Harms-Schule Kappeln
  • Annas Atelier Kiel
  • Max-Planck-Schule Kiel
  • Gymnasium Kronshagen
  • Gymnasium im Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum Lütjenburg
  • Holstenschule Neumünster

 

Weitere Informationen zu den Gewinnerinnen und Gewinnern unter https://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/ergebnisse-66-ew/

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mbwk

 

 

 

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