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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

„Ein historischer Durchbruch bei der Hochschulförderung“: Karin Prien stellt im Landtag Ergebnisse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) vor 

Datum 20.06.2019

 

KIEL. Wissenschaftsministerin Karin Prien berichtete heute (20. Juni) im Landtag von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) im Mai. Die Ministerin hob hervor, es sei „ein historischer Durchbruch“ gelungen: Bund und Länder hätten die dauerhafte Verstetigung der Hochschulförderung vereinbart - verbunden mit einem signifikanten Anstieg im Rahmen des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ - der Nachfolgevertrag zum Hochschulpakt - sowie des Zukunftsvertrags „Innovation in der Hochschullehre“. „Viele haben gezweifelt, ob Bund und Länder sich einigen können. Doch das föderale Bildungssystem hat einen großen Wurf im kooperativen Miteinander geschafft“, sagte Prien. Diese Kraftanstrengung setze ein wichtiges politisches Zeichen für die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung national und international.

 

Mit der Vereinbarung der Pakte „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“, „Innovation in der Hochschullehre“ und „Pakt für Forschung und Innovation“ gebe es nun Planungssicherheit für Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und damit für viele tausend hochkarätige Forschungsprojekte und Beschäftigte, sagte Prien. Für Schleswig-Holstein bedeute dies, dass aufwachsend von 84 Millionen Euro im Jahr 2021 bis zu 128 Millionen Euro im Jahr 2030 an Forschungseinrichtungen gezahlt werden können. „Das Ergebnis, das ich heute hier im Landtag vorstellen kann, ist eines, mit dem noch Anfang Mai keiner gerechnet hatte. Wir dürfen also wirklich stolz darauf sein“, sagte  Prien. Sie dankte ausdrücklich Finanzministerin Monika Heinold, die als eine von drei Finanzministern an den Verhandlungen teilgenommen hatte, für die gute Zusammenarbeit. „Das sind Haushaltsmittel, die an dieser Stelle für die Forschung an Zukunftsthemen mehr als sinnvoll eingesetzt sind. Ein Kraftakt zur Stärkung von Forschung und Innovation im Land“, sagte die Wissenschaftsministerin.

 

Prien gratulierte noch einmal zu den Erfolgen der schleswig-holsteinischen Hochschulen: „Glückwunsch an die Kieler und die Flensburger Universität zu ihren Erfolgen, auf die alle Beteiligten stolz sein können.“ Für beide von den Hochschulen beantragten Projekte im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ hatte die GWK den schleswig-holsteinischen Hochschulen - die insgesamt rund 2,45 Millionen Euro beantragt haben - Förderung zugesagt.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

 

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