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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Bildungsministerin Karin Prien: „Gerade Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf brauchen passgenaue Rückmeldung zu ihrem Leistungsvermögen“

Datum 06.02.2019

„SPD und SSW glauben, plötzlich den Wert von Noten erkannt zu haben, leider an einer Stelle, an der sich fachlich nicht tauglich sind“, sagte Bildungsministerin Karin Prien. Hintergrund ist der Vorstoß der Opposition, Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf Noten zu erteilen. Tatsächlich geht es um eine Notengebung für Schülerinnen und Schüler mit individuellem sonderpädagogischem Förderplan, die in einer Regelschule zieldifferent unterrichtet werden, also nicht nach den Fachanforderungen, die den Bezugsrahmen für die Notengebung bilden.

Prien hält an der Praxis des Ministeriums fest, nach der diese Schülerinnen und Schüler Berichte statt Noten bekommen: „Daraus eine Diskriminierung ableiten zu wollen, ist absurd. Es macht keinen Sinn, mit der Erteilung von Noten den Eindruck einer den allgemeinen Anforderungen entsprechenden Leistungsbeurteilung zu erzeugen. Vielmehr geht es gerade darum, bei einer bestmöglichen individuellen Förderung auf der Grundlage des konkreten Leistungsvermögens der einzelnen Schülerin oder des einzelnen Schülers eine passgenaue Rückmeldung zu geben. In diesen Fällen sind individuelle Bericht angemessen und geeignet. Wenn wir den inklusiv und zieldifferent beschulten Kindern und Jugendlichen gerecht werden wollen, müssen wir ihnen gerade eine andere Rückmeldung zum Leistungsvermögen geben.“

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

 

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