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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Ministerin Prien im Landtag: „Mehr Anerkennung und Wertschätzung für die anspruchsvolle Arbeit von Schulleitungen und Lehrkräften“

Datum 12.12.2019

KIEL. Bildungsministerin Karin Prien wünscht sich mehr gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung für die engagierte Arbeit der Schulleiterinnen und Schulleiter. „So wie es im Unterricht auf die Lehrkraft ankommt, gilt für die Qualität von Schule und die Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung: Auf die Schulleitung kommt es an“, sagte sie heute (12. Dezember) in der Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtages. Sie begrüßte den parteiübergreifenden Konsens zur Stärkung der Schulleitungen. Die Anforderungen an modernes Schulleitungshandeln seien anspruchsvoll und zunehmend seien auch Managementfähigkeiten gefragt. „Wir wollen vorhandene Fortbildungsangebote für künftige Führungskräfte in Schulen weiter ausbauen und neue Konzepte zur Gewinnung von Führungsnachwuchs und vor allem auch von Frauen in schulischen Führungspositionen entwickeln“, betonte die Ministerin. Ziel sei es, diesen Bereich konzeptionell weiter zu entwickeln. 

Wertschätzung sei auch ein entscheidender Aspekt, um junge Menschen für den Beruf der Lehrerin und des Lehrers begeistern zu können. Bildungsministerin Prien: „Mit unseren weiter entwickelten Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung verfolgen wir genau dieses Ziel. Außerdem stärken wir die aktiven und die angehenden Lehrkräfte - etwa durch die Einführung einer höheren Besoldung der Grundschullehrkräfte und -leitungen. Und wir sorgen für einen Ausbau des Quer- Seiten- und Direkteinstiegs“. Dies alles sei ein Beitrag, um die Unterrichtsversorgung zu sichern und habe „hohe Priorität“. Die Ministerin stellte im Landtag den Bericht zur Unterrichtssituation im Schuljahr 2018/19 vor. „Wir konnten das Ziel einer Unterrichtsversorgung von 100 Prozent im Schuljahr 2018/19 durch zusätzliche Stellen an allgemeinbildenden Schulen erreichen. An den berufsbildenden Schulen betrug die Unterrichtsversorgung durchschnittlich 94 Prozent gegenüber 92 Prozent im Vorjahr“, sagte sie. Insgesamt seien in diesem Schuljahr auf Initiative der Landesregierung weitere 376 Planstellen zur Verfügung gestellt worden, statt - wie ursprünglich geplant - 495 abzubauen. Für das laufende Schuljahr werde die Unterrichtsversorgung voraussichtlich 101 Prozent erreichen. Damit könnten die Schulen flexibel auf Unterrichtsausfälle reagieren. 

Sie benannte weiteren Punkte, mit denen die Landesregierung in eine „qualitative Verbesserungen des Bildungssystems“ investiert. Dazu zählen die kontinuierliche Erhöhung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst-Stellen zur besseren Abdeckung des Lehrkräftebedarfs., die Anhebung der Stundenzahl in der Grundschule sowie die Einführung des Perspektivschulprogramms. Auch wird die Erzieher- und Erzieherinnenausbildung an berufsbildenden Schulen ausgebaut. Zusätzlich gibt es seit dem aktuellen Schuljahr 2019/20 Koordinatorinnen und Koordinatoren für kulturelle Bildung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5807 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

 

 

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