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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Bildungsministerin Karin Prien im Landtag: „Wir brauchen mehr als nur attraktive Ausbildungsmöglichkeiten, um Personalmangel in Kitas zu beheben“

Datum 12.12.2019

KIEL. Im Kieler Landtag betonte Bildungsministerin Karin Prien heute (11. Dezember) die Bedeutung der frühkindlichen Bildung: „In den Kitas legen wir den Grundstein für ein erfolgreiches lebenslanges Lernen, für Bildungsgerechtigkeit und für eine innovative Wissensgesellschaft. Die frühkindliche Bildung ist daher eine der wichtigsten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben unsere Zeit und sie braucht Fachkräfte mit hoher Qualifizierung“, sagte die Ministerin. Darum habe die Landesregierung bereits einige Anstrengungen unternommen, um den steigenden Bedarf an frühpädagogischen Fachkräften zu decken. Sie wies zugleich darauf hin, dass das eigentliche Problem die hohe Wechselquote in diesem Berufsfeld sei. Prien: „Ein Großteil der Erzieherinnen und Erzieher wechselt in andere Bereiche. Hier sind auch die Kita-Träger gefordert, die Arbeitsplatzsituation attraktiver zu gestalten.“

„Wir haben in der Vergangenheit schon viel getan, um die erzieherische und sozialpädagogische Ausbildung attraktiver zu gestalten“, sagte Prien weiter. So sei die Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin/Assistenten als berufsbegleitende und damit bezahlte Ausbildung bereits ermöglicht worden, ebenso wie eine verkürzte Form der Weiterqualifizierung und die praxisintegrierte Ausbildung (PiA) werde in allen Regionen des Landes entweder schon umgesetzt oder geplant. „Wir werden zum Schuljahr 2020/21 mehr PiA-Klassen an Erzieherfachschulen haben. Überall, wo Nachfrage besteht, sind Planungsgespräche zwischen Trägern und Schulen im Gang“, sagte die Ministerin. Auch würden bereits Lehrkräfte der Fachrichtung Sozialpädagogik ausgebildet und weitere Lehrkräfte über den Quereinstieg gewonnen. Derzeit werde außerdem auf Bundesebene über die Veränderung der Rahmenvereinbarung Fachschule debattiert. „Sobald der bundesweite Rahmen steht, können wir überlegen, was wir im Land umsetzen wollen“, so die Ministerin. Die Einrichtung eines Ausbildungsfonds lehnte die Ministerin ab. „Dann stellt sich die Frage, warum wir nicht auch andere schulische Fortbildungen vergüten.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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