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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Bildungsministerin Karin Prien: Das Programm „Produktives Lernen“ ist ein gelungener Beitrag zur besseren beruflichen Orientierung von Jugendlichen

Datum 09.08.2019

ITZEHOE. Es sind zwar noch Ferien, aber an der Außenstelle der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld in Heiligenstedten herrschte heute (9. August) schon reger Betrieb: Lehrerinnen und Lehrer, ehemalige Schülerinnen und Schüler, Eltern und Vertreterinnen und Vertreter aus der regionalen Wirtschaft hatten sich eingefunden zum Blockseminar „Produktives Lernen“ und auch Bildungsministerin Karin Prien war zu Gast. Sie lobte das Projekt des Produktiven Lernens als gelungenen Beitrag zur Berufsorientierung. „So mancher junge Mensch, dessen Schullaufbahn vielleicht nicht immer ganz gerade verlief, hat durch dieses Projekt noch ‚die Kurve gekriegt‘“, sagte Prien. Die Devise „raus aus der Schule und rein in die Betriebe, in das wahre Arbeitsleben“, wirke sich positiv aus. „Die Jugendlichen spüren durch diesen Wechsel einen frischen Wind und sind wieder motiviert zu lernen.“ Die Erfahrung zeige, dass mit solchen Angeboten sowohl die Quote der Schulabbrüche als auch die der Ausbildungsabbrüche deutlich gesenkt werden könne.

Die Verbesserung der Berufs- und der Studienorientierung sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II sei ein wichtiges Vorhaben dieser Landesregierung, so Prien. „Ein passgenaues und vor allem praxisorientiertes Bildungsangebot, das die Jugendlichen auf den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss hinführt, ist die beste Voraussetzung für einen guten Übergang in das berufliche Leben.“ Das vom Institut für Produktives Lernen Europa (IPLE) angebotene Programm sei ein gutes Beispiel dafür, lobte die Ministerin.

Produktives Lernen

Der Grundgedanke der Bildungsform PL ist die Entwicklung des Bildungsprozesses aus der produktiven Tätigkeit in "gesellschaftlichen Ernstsituationen". Die Schülerinnen und Schüler sammeln neben dem Unterricht in der Schule in einem erheblichen Umfang (drei Tage im Betrieb, zwei Tage in der Schule) in individuell gewählten Praxisstätten/Betrieben praktische Erfahrungen Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler von speziell ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen der Schule und Praxismentoren im Betrieb. Gemeinsam mit ihnen gestalten die Jugendlichen individuelle Lernpläne auf der Basis ihrer Tätigkeitserfahrungen; so können die individuellen Bildungsbedürfnisse der Jugendlichen optimal berücksichtigt werden.

Standorte

An der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld Itzehoe wird das Produktive Lernen seit dem Schuljahr 2012/13 angeboten und sei 2010 bereits an der Comenius Schule in Quickborn.
Zum Schuljahr 2019/20 führen fünf weitere Schulen das Produktive Lernen neu ein: Schule Altstadt Rendsburg, die Heinrich-Mann-Schule Lübeck, Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Norderstedt, Leif-Erikson-Schule Kiel und Max-Tau-Schule Kiel.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Telefax 0431 988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  |

 

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