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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Bildungsministerin Prien im Landtag: "Wir werden unsere Lehrkräfte passgenauer für ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten"

Datum 07.09.2018

KIEL. "Unsere Schulen brauchen gut qualifizierte Lehrkräfte und deshalb setzen wir auf eine grundständige und eine auf die Bedürfnisse der Schulart und ihrer Schülerinnen und Schüler zugeschnittene Ausbildung an den Universitäten und im Vorbereitungsdienst." Mit diesen Worten stellte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Karin Prien heute (7. September) im Landtag das neue Lehrkräftebildungsgesetz vor. Demzufolge wird das Lehramt an Gymnasien neu geschaffen. Das bisherige Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen, das sogenannte Sekundarschullehramt, wird abgeschafft. Außerdem wird das Lehramt an Gemeinschaftsschulen eingeführt und das Lehramt an Sekundarschulen mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe I entfällt. "Wir bilden unsere Lehrkräfte in Zukunft gezielter im Hinblick auf ihren zukünftigen Einsatzort aus", so Prien. Bereits im Schuljahr 2017/2018 habe die Jamaika-Regierung in der zweiten Phase der Lehrerausbildung, dem Vorbereitungsdienst, wieder die schulartbezogene Ausbildung eingeführt. 

Prien: "Wir setzen bewusst auf die besonderen Kompetenzen und Stärken unserer Hochschulen im Land." Deshalb sehe das neue Gesetz vor, dass das Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und an der Musikhochschule Lübeck schwerpunktmäßig auf das Lehramt an Gymnasien vorbereitet. Die CAU habe traditionell eine besondere Stärke in der fachwissenschaftlichen Ausprägung ihrer Studiengänge, begründete die Ministerin. Zugleich seien an der CAU Fachdidaktik und Pädagogik durch neue Professuren und die Implementierung eines Praxissemesters in den vergangenen Jahren gestärkt worden. "Die neue Bezeichnung unterstreicht das Profil und die besonderer Kompetenz der CAU in der Lehrerbildung und entspricht dem Vorgehen in den meisten anderen Bundesländern", betonte die Ministerin. 

Die besondere Stärke und das besondere Profil der Europa-Universität Flensburg (EUF) lägen bei der Sonderpädagogik und Inklusion sowie in der  Sonderschulausbildung und im Sekundarbereich bei der Ausbildung für die Gemeinschaftsschulen, so die Ministerin weiter. An der EUF wird es künftig den Master-Studiengang „Lehramt an Gemeinschaftsschulen“ geben. Studierende können dafür zwei Sekundarstufen-I-Fächer wählen oder ein Sekundarstufen-I-Fach mit einem Sekundarstufen-II-Fach kombinieren.

Zudem gibt es dort den (Master-) Studiengang „Lehramt an Gymnasien“ für Studierende, die in bestimmten Fächern wie zum Beispiel Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch oder Geschichte zwei Sekundarstufen-II-Fächer miteinander kombinieren. "In der Ausbildung für die Gemeinschaftsschulen ist ein höherer didaktischer und pädagogischer Anteil erforderlich, und die EUF ist deshalb prädestiniert für die Ausbildung zum Lehramt an Gemeinschaftsschulen", sagte Ministerin Prien.

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

 

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