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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

81 Prozent der Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang können sicher schwimmen

Datum 27.11.2018

Bildungsministerin Prien stellt im Kabinett den Schwimmbericht Schleswig-Holstein vor

KIEL. "Es gibt sehr ermutigende Ergebnisse beim Thema Schwimmen: 81 Prozent aller Kinder in Schleswig-Holstein können bis zum 6. Jahrgang sicher schwimmen und erreichen das Bronzeabzeichen", sagte heute Bildungsministerin Karin Prien. Sie hatte zuvor dem Landeskabinett den Schwimmbericht des Bildungsministeriums vorgestellt. Die Ministerin kündigte trotz des ermutigenden Ergebnisses der Studie weitere Anstrengungen der Schulen, der Kommunen, der Landesregierung sowie der beteiligten Akteure an, um die sichere Schwimmfähigkeit möglichst aller Schülerinnen und Schüler zu erreichen. 

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung von September 2018 im Einzelnen:

  •   87 Prozent aller Schulen erteilen Schwimmunterricht,
  • an 91 Prozent der rückmeldenden Schulen wird - den Vorgaben der Fachanforderungen Sport folgend - entweder in der 5. oder in der 6. Klasse Schwimmunterricht durchgeführt,
  • 81 Prozent der Schülerinnen und Schüler erreichen das Ziel sicheren Schwimmens (Erwerb der dem Bronzeabzeichen entsprechenden Fertigkeiten) bis Ende der Klassenstufe 6,
  • 18 Prozent des fehlenden Schwimmunterrichts sind auf fehlende Sportlehrkräfte an Grundschulen zurückzuführen,
  • 82 Prozent der Gründe für nicht erteilten Schwimmunterricht sind nicht durch die Schulen selbst zu verantworten (z.B. fehlende Schwimmstätten bzw. infolge dessen zu große Entfernung zu Schwimmstätten, Transportkosten, die nicht übernommen werden, fehlende Hallenzeiten).

"Das sind erfreuliche Ergebnisse, aber wir wollen auch in diesem Bereich immer besser werden: Möglichst alle Schülerinnen und Schüler sollten während ihrer Schulzeit schwimmen lernen", sagte Ministerin Prien. Dazu werde zum Beispiel auf die Qualitätssicherung bei der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften geachtet; unter anderem würden weiterhin Lehrkräfte, die schwimmen können, im Rahmen ihrer Sportlehrkräfteausbildung an der Christian-Albrechts- und an der Europa-Universität Flensburg zu Schwimmlehrkräften ausgebildet. Zudem gebe es Fortbildungsangebote für das Schwimmen und zum Erwerb der Schwimmlehrbefähigung. Schulen, die nicht über ausreichend Lehrkräfte mit Schwimmlehrbefähigung verfügen, sollen ihr Personal gezielt weiter qualifizieren, sagte Prien. Vorrangig gehe es darum, die Versorgung der Grundschulen mit ausgebildeten Schwimmlehrkräften sicher zu stellen. 

Prien sagte, die Positionen und Anregungen der Verbände und der fachkundigen Akteure seien bei der Erarbeitung des Landtagberichts berücksichtigt worden. "Wir werden uns auf den Ergebnissen nicht ausruhen, wir werden die Rahmenbedingungen für die Erteilung von Schwimmunterricht kontinuierlich verbessern", betonte die Bildungsministerin.

 

 

 

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