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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

„Das Erinnerungsjahr 1918 muss mehr als ein kurzes Wetterleuchten sein“

Datum 07.11.2018

KIEL. „Das Erinnerungsjahr 1918 sollte mehr als ein kurzes Wetterleuchten sein“, sagte heute (7. November) Bildungs- und Kulturministerin Karin Prien im Landtag. Sie hoffe auf den Erhalt der Ausstellung und Wanderausstellung zum Matrosenaufstand. So könne man zum Beispiel prüfen, sie in ein mögliches digitales Haus der Landesgeschichte zu integrieren. „Ich habe diese Ausstellungen mehrfach gesehen und mit Schülerinnen und Schülern über die Inhalte, über Freiheit und über Demokratie sehr interessante Gespräche geführt“, sagte Prien. Die Ausstellungen seien auch für die Zeit nach dem Jubiläumsjahr ein professionell erarbeiteter Fundus für die politische Bildung. Diesen Bestand sollte man auch künftig nutzen können, sagte die Ministerin. Daher müssten jetzt nachhaltige, zeitgemäße und finanziell machbare Konzepte geprüft werden, um diesen Fundus zu erhalten.

Prien betonte, dass weder die Ausstellung im Kieler Schifffahrtsmuseum noch die Wanderausstellung als Dauerausstellung konzipiert worden seien; es gebe zudem weder einen Haushaltstitel für eine Verstetigung oder Kauf, noch gebe es personelle und finanzielle Ressourcen für Wartung, Erhalt und Betrieb. Es sei allerdings „mehr als sinnvoll“, darüber nachzudenken, wie man Inhalte und Quellen der Ausstellungen bewahren und weiter nutzen könnte. „Auch heute braucht es wieder Mut, für die richtige Sache einzustehen: Für Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Daran soll uns 1918 erinnern - auch über das Jahr 2018 hinaus."


Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Telefax 0431 988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

 

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