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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

"Erhebliche Verbesserung jüdischen Lebens und eine historische Pflicht": Karin Prien stellt Kabinett den neuen Vertrag mit den jüdischen Landesverbänden vor

Datum 22.05.2018

KIEL. "Ich freue mich sehr, dass es durch einen neuen Vertrag mit den beiden jüdischen Landesverbänden eine erhebliche Verbesserung der Situation des jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein geben wird", sagte heute (22. Mai) Kulturministerin Karin Prien im Kabinett. Die Ministerin betonte, die Landesregierung werde das neue Abkommen mit einem deutlichen Aufwuchs der Landesleistungen abschließen; der jährliche Zuschuss für die religiösen und kulturellen Angelegenheiten steige um 300.000 auf 800.000 Euro zuzüglich einer jährlichen Dynamisierung ab 2019. 

"Wir wollen ein starkes Zeichen für ein lebendiges jüdisches Leben in Schleswig-Holstein setzen. Die Zusammenarbeit mit den jüdischen Landesverbänden bekommt mit der Ausgestaltung des neuen Abkommens - erstmals auf Grundlage eines Zustimmungsgesetzes und mit Dynamisierung - eine neue Qualität", sagte Prien. So könnten bald auch in Schleswig-Holstein endlich dringend benötigte Rabbinerstellen und eine professionelle Jugendarbeit ermöglicht werden - bisher habe alles im Ehrenamt erledigt werden müssen. Die Förderung der jüdischen Gemeinden sei - auch jenseits des Finanziellen - sowohl vor dem Hintergrund der aktuellen Situation der Jüdinnen und Juden in der Bundesrepublik Deutschland als auch vor dem Hintergrund der der historischen Verantwortung für den Holocaust eine herausragende politische Aufgabe, sagte die Kulturministerin.

Herzstück des neuen Vertrages sei die Erhöhung der Landesleistung von jährlich 500.000 auf 800.000 Euro. Damit werde der Vertrag analog zur Regelung in den Staatsverträgen mit den christlichen Kirchen zukunftsfähig ausgestaltet. Die Ministerin hob die Vermittlerrolle des Zentralrates der Juden in Deutschland hervor und bedankte sich bei allen Verhandlungspartnern. Jetzt freue sie sich darauf, das neue Vertragsgesetz nach Verabschiedung durch den Landtag in einer Feierstunde offiziell zu würdigen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

 

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