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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Bildungsministerin Karin Prien: "Erfolgreiches Projekt ‚Niemanden zurücklassen’ soll weiterentwickelt werden"

Datum 25.05.2018

KIEL. Risikoschülerinnen und -schüler aus allen Schularten werden in Schleswig-Holstein über das Projekt „Niemanden zurücklassen - Lesen macht stark / Mathe macht stark“ (NZL) gefördert. "‘Niemanden zurücklassen‘ ist eine von mehreren Antworten auf den PISA-Schock 2001. Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in Schulvergleichsstudien zeigen uns, dass solche Projekte positiv wirken und weiter gebraucht werden", sagte Bildungsministerin Karin Prien heute (25. Mai) auf einer Fachtagung in Kiel. Dort wurden erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation vorgestellt. Ministerin Prien: "Die Evaluation gibt uns wichtige Hinweise, wie NZL qualitativ weiterentwickelt werden kann. Um diesen Prozess zu unterstützen, werden wir das Projekt mit vier zusätzliche Stellen ausstatten."

Das Projekt "Niemanden zurücklassen - Lesen macht stark / Mathe macht stark" gibt es seit 2006: Von Beginn an dabei sind die Gemeinschaftsschulen (ehemals Hauptschulen), die sich zwischenzeitlich mit fast 200 Schulen beteiligt haben. Derzeit setzen 88 Schulen, das heißt ungefähr 1/3 aller Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein, das Projekt mit den Schwerpunkten Lesen und Mathe um. 2012 wurde das Projekt auf die Grundschulen erweitert. Zurzeit beteiligen sich 240 Grundschulen. 2016 wurden mit dem „Basistrainer
Mathematik, Deutsch und Englisch zur Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf“ auch die schwächeren Schülerinnen und Schüler in den berufsbildenden Schulen in den Blick genommen. Die Lehrkräfte werden entsprechend fortgebildet und mit NZL-Materialien ausgestattet. Die wissenschaftliche Begleitung liegt bei Prof. Dr. Olaf Köller (IPN, Kiel), Prof. Dr. Jens Möller (CAU, Kiel) und Prof. Dr. Aiso Heinze (IPN, Kiel) sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln.

Ministerin Prien: "Es geht um die Frage, wie viel Bildung kommt bei unseren Schülerinnen und Schülern an. Und wie schaffen wir es, dass wir möglichst alle Kinder auf ihrem Bildungsweg mitnehmen und sie auch Erfolg haben. NZL ist ein wichtiges Instrument, um das zu erreichen."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck I Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK) Jensendamm 5, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Fax: 0431 988-5903 I E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de I Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de I Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.bildung.schleswig-holstein.de

 

 

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