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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

"Verdienstvolle Arbeit verdient einen besseren Verdienst": Bildungsministerin Karin Prien stellt den Stufenplan von A12 zu A13 für Grundschullehrkräfte vor 

Datum 27.04.2018

KIEL. "Ich habe Hochachtung vor der engagierten Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer - insbesondere auch unserer Grundschullehrkräfte. Die besondere Wertschätzung  soll sich künftig auch in der Besoldung abbilden: Verdienstvolle Arbeit verdient einen besseren Verdienst", sagte heute (27. April) Bildungsministerin Karin Prien. Zudem fehle es zu oft in unserer Gesellschaft an Respekt für den Beruf der Lehrerin und des Lehrers. Grundschullehrkräfte sollen jetzt deutlich besser besoldet werden, und das geschehe „mit Augenmaß“, so Prien. Bis 2026 sollen alle Grundschullehrkräfte von der Besoldungsstufe A12 nach A13 aufgestiegen sein. "Grundschullehrkräfte legen die Basis für den gesamten Bildungsweg. Und sie absolvieren inzwischen ein fünfjähriges Studium", sagte die Bildungsministerin. Deshalb sei der Schritt, die Besoldung anzupassen, aus Sicht der Landesregierung richtig. 

"Wir werben in Schleswig-Holstein für den Lehrerberuf. Wir wissen, dass der Fachkräftemangel auch in den Schulen - und im gesamten öffentlichen Dienst - angekommen ist", sagte Prien. Die Konkurrenz in der Wirtschaft und in den anderen Bundesländern schlafe nicht, und die Bezahlung sei immer auch ein Argument für oder gegen einen Standort. Schleswig-Holstein brauche aber gute Nachwuchskräfte für eine 100-prozentige Unterrichtsversorgung und eine weitere Qualitätssteigerung in der Bildung. Daher beginne die Landesregierung mit der Erhöhung der Einkommen nach einem Stufenplan: Zum 1. August 2019 werden die Einkommen der Grundschulleitungen und ihrer Vertretungen um zunächst eine "halbe Besoldungsstufe" erhöht. Ab August 2020 folgt die zweite Hälfte. 

Neben den bestehenden Funktionsstellen an Grundschulen kämen dann auch die stellvertretenden Schulleitungen an kleineren Grundschulen mit bis zu 180 Schülerinnen und Schülern hinzu. "Damit wollen wir anerkennen, dass auch an kleineren Grundschulen anspruchsvolle Leitungsaufgaben zu erfüllen sind und dass auch dort eine entsprechend besoldete Stellvertretung notwendig ist", sagte Ministerin Prien. Zudem würden die Einkommen der Funktionsstelleninhaber, die in anderen Schularten tätig seien und die Befähigung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen haben sowie für die hauptamtlichen Studienleitungen im Sachgebiet Grundschule im Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) erhöht. 

Ab dem 1. August 2020 werden alle Grundschullehrkräfte stufenweise in die Besoldungsgruppe A13 übergeleitet: Die Grundschullehrkräfte erhalten zunächst eine ruhegehaltfähige Zulage zu ihrem Grundgehalt A12. Diese wird dann jährlich um weitere 80 Euro angehoben, bis 2025 alle Grundschullehrkräfte die Besoldungsgruppe A13 haben. 

Die Bildungsministerin hob hervor, dass dieser Weg am Ende jährlich rund 33,5 Millionen Euro kosten werde - "ein beträchtliches Finanzvolumen, aber wir sind überzeugt, dass das eine gute und notwendige Investition zur Förderung der Attraktivität des Lehrerberufs ist. Und damit in die Zukunft unserer Kinder und den Standort Schleswig-Holstein", sagte die Ministerin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  

 

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