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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Bildungsministerium SH

Bildungsministerin Prien eröffnet Bildungsforum zur IQB-Studie: „Unser Focus liegt auf der Verbesserung der Grundschulbildung“

Datum 01.11.2017

KIEL. Bildungsministerin Karin Prien hat heute (1.November) einen Fünf-Punkte-Maßnahmenkatalog für die Grundschularbeit vorgestellt. Auf dem Bildungsforum von Ministerium und Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) zur Studie „Bildungstrend 2016“ des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) nannte sie die Arbeitsschwerpunkte Verkleinerung der Risikogruppe, Förderung von Leistungsschwächeren, Unterstützung von lernstärkeren Schülerinnen und Schülern, mehr MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Bildungsgerechtigkeit und Lehrkräfteausbildung und -gesundheit. „Schleswig-Holsteins Schülerinnen und Schüler haben in der jüngsten Studie des IQB zwar besser abgeschnitten als viele andere - aber es gibt noch viel zu tun“, sagte die Ministerin. Bei genauem Hinsehen profitiere Schleswig-Holstein von gesunkenen Leistungen anderer, Stagnation werde vordergründig zu Fortschritt: „Das reicht uns nicht. Wir arbeiten daran, immer besser zu werden.“

Der Grundstein für erfolgreiche Bildungsbiografien werde früh gelegt. Daher habe die Landesregierung die Grundschulen besonders im Blick: Richtig schreiben von Anfang an, eine verbundene Schrift lernen, Notenzeugnisse - das alles werde wieder eingeführt. „Wir müssen außerdem mehr als früher konkrete Erwartungen darüber formulieren, was die Schülerinnen und Schüler am Ende von Klasse 2 und 4 gelernt haben sollen“, sagte Prien.

Gute Schule von gestern sei nicht automatisch heute schlecht - man müsse genau hinsehen, sagte die Bildungsministerin weiter. Sie bedankte sich beim IQSH und bei IQB-Direktorin Prof. Petra Stanat, die der Einladung des Ministeriums nach Kiel gefolgt war, um die schleswig-holsteinischen Ergebnisse des Bildungstrends zu erläutern. Denn: „Das IQB schaut genau hin, wir profitieren von den Erkenntnisse und können darauf aufbauen.“ Prien betonte, die Leistungsstudien seien ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts zur Qualitätssicherung der Kultusministerkonferenz, die auch die schleswig-holsteinische Landesregierung zur Steuerung nutze. „Der aktuelle IQB-Bildungstrend 2016 gibt uns eine fundierte Rückmeldung über das Bildungssystem und über unsere eigenen Stärken und Schwächen. Auf diesen Erkenntnissen können wir aufbauen“, sagte Prien.


Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck I Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK)
Jensendamm 5, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Fax: 0431 988-5903 I E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

 

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