Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Entwurf zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Lehrkräfte geht in die Anhörung - DaZ-Option wird für zwei Jahre verlängert

Datum 01.11.2017

KIEL. Bildungsministerin Karin Prien hat heute (1. November) im Kabinett die geplanten Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APVO) für Lehrkräfte vorgestellt.
„Wir sorgen mit dieser Verordnung einerseits für mehr „Deutsch-als-Zweitsprache“-Expertise an unseren Schulen und nehmen andererseits die Anregungen der Studierenden des Studiengangs Sonderpädagogik an der Europa Universität Flensburg (EUF) auf“, begründete die Ministerin die vorgeschlagenen Veränderungen. Der Entwurf geht nun in die Anhörung. Die neue Verordnung soll zum 1. Februar 2018 in Kraft treten.

Eine Veränderung im Verordnungsentwurf betrifft die Möglichkeit für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, im Rahmen der Staatsprüfung statt einer Hausarbeit einen Zertifikatskurs „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) zu absolvieren. Diese Regelung war ursprünglich bis 2019 befristet und soll nun um zwei Jahre verlängert werden. „Diese DaZ-Option hat bisher rund die Hälfte der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst wahrgenommen. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagte Prien. Da auch weiterhin Bedarf an DaZ-Expertise bei Lehrkräften bestehe, habe man entschieden, diese Option zu verlängern.

Mit dem neuen Entwurf werden außerdem die eigentlich zum 1. Februar 2018 vorgesehenen Veränderungen im Vorbereitungsdienst für Sonderpädagogik-Lehrkräfte auf den 1. August 2021 verschoben. Die sahen vor, dass Sonderschul-Lehrkräfte ihren Vorbereitungsdienst im studierten Schulfach bereits ab Februar kommenden Jahres gemeinsam mit den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (LiV) an allgemeinbildenden Schulen absolvieren. Außerdem sollten sie an den Schulen in diesem Fach auch außerhalb der sonderpädagogischen Arbeitsbereiche eingesetzt werden. Hintergrund für diese Regelung ist der geänderte Masterstudiengang Sonderpädagogik an der EUF. Prien sagte dazu: „Die Anpassung des Vorbereitungsdienstes an den Masterstudiengang ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll. Unser Entwurf ermöglicht es den Studierenden des bestehenden Studiengangs Sonderpädagogik, den Vorbereitungsdienst noch nach der alten Regelung zu absolvieren. Damit erhalten die Studierenden Vertrauensschutz.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik I Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK)
Jensendamm 5, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Fax: 0431 988-5903 I E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de I Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de I Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.bildung.schleswig-holstein.de

 

Alle Medien-Informationen direkt erhalten?

RSS Abonnieren Sie hier unseren Newsfeed.