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Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz

Porträt
Claus Christian Claussen

Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz

© Lulla / stock.adobe.com

Papierakten adé

Datum 22.11.2021

Ein Meilenstein für Schleswig-Holsteins Justiz: Mit dem Finanzgericht arbeiten nun alle Fachgerichte mit der E-Akte.

Die Digitalisierung sei das wohl größte Modernisierungsprojekt, das in der Justiz jemals durchgeführt worden sei, sagte Justizminister Claus Christian Claussen zum Start der elektronischen Akte (E-Akte) am Schleswig-Holsteinischen Finanzgericht. "Sie ist notwendig, um den Rechtsstaat fit für die Zukunft zu machen."

Zum einen erleichtert die E-Akte beispielsweise die tägliche Arbeit von Richterinnen und Richtern, die so die Möglichkeit haben, Informationen schnell und digital zu suchen. Zum anderen spart das Digitalisieren der Unterlagen Platz und Papier – ist somit also auch umweltfreundlicher.

Bundesweiter Vorreiter

Im echten Norden arbeiten nun alle Fachgerichte mit der E-Akte, denn Schleswig-Holstein hatte die Arbeitsgerichte bereits früher als geplant dazu verpflichtet, umzustellen. Damit sei die schleswig-holsteinische Justiz ein bundesweiter Vorreiter, sagte Claussen. Zwar habe es gerade zu Beginn Bedenken bei der Umstellung gegeben, "die Erfahrungen aber zeigen, dass sich der Aufwand lohnt. Aus den Fachgerichtsbarkeiten hören wir, dass niemand zurück zur Papierakte möchte."

Im kommenden Jahr sollen auch die Landgerichte und das Oberlandesgericht in Zivilverfahren mit der E-Akte arbeiten, ab 2023 auch die Amtsgerichte.

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