Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz

Porträt
Claus Christian Claussen

Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz

© M. Staudt/grafikfoto.de

Im Dialog zur Grenzöffnung

Datum 19.05.2020

Europaminister Claus Christian Claussen hat den deutsch-dänischen Grenzübergang bei Krusau/Kruså besucht.

Für die Menschen im deutsch-dänischen Grenzgebiet hat sich der Alltag seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stark verändert: Aufgrund der Einreisebeschränkungen ist die Grenze nach Dänemark nur im Ausnahmefall passierbar. Aktuell im Gespräch ist eine zumindest teilweise Wiederöffnung. Justiz- und Europaminister Claus Christian Claussen hat sich deshalb am deutsch-dänischen Grenzübergang Krusau/Kruså einen Eindruck von der Lage verschafft.

Grenze geregelt und stufenweise öffnen

"Ich appelliere an unsere dänischen Freunde, dass wir möglichst bald wieder zu Erleichterungen im Grenzverkehr kommen", sagte Claussen bei seinem Besuch. Die schleswig-holsteinische Landesregierung habe ein hohes Interesse daran. "Sie hat sich deshalb mit einem Gesprächsangebot an die dänische Regierung gewandt. Wir wollen in einem gemeinsamen Dialog eine vernünftige, geregelte und stufenweise Wiederöffnung der Grenze ermöglichen." Er freue sich, dass die dänische Regierung positiv auf den Vorstoß reagiert habe und sei zuversichtlich, dass beide Länder bald aufeinander zukommen werden und konkrete Pläne vorlegen können.

Porträt

Wir freuen uns auf eine möglichst rasche Wiederöffnung der Grenze.

Claus Christian Claussen

Viele grenzüberschreitende soziale Kontakte

Bei allen Regelungen, ergänzte der Minister, müssten die Rücksicht auf schwächere und anfällige Menschen sowie die Einhaltung aller geltenden Schutzmaßnahmen im Vordergrund stehen. "Es gibt im Grenzland auch im Alltag viele soziale Kontakte", sagte er. Die Corona-Fallzahlen seien beiderseits der Grenze sehr niedrig. "Die wirtschaftliche Entwicklung im Grenzgebiet, insbesondere im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Tagestourismus, leidet jedoch sehr unter den Maßnahmen zum Infektionsschutz und der daraus folgenden Grenzschließung."

Alltag wieder einkehren lassen

Es solle laut Claussen möglich sein, auch über die Grenze hinweg wieder Einkäufe zu erledigen oder seinem Lieblings-Restaurant einen Besuch abzustatten. "Wir wollen den Alltag im Grenzland langsam wieder einkehren lassen – natürlich unter Wahrung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen", ergänzte er.

Teilen: