Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Für ein grenzenloses Zusammenleben

Datum 16.01.2020

Beim Jahresempfang des Deutschen Grenzvereins hat Europaministerin Dr. Sütterlin-Waack auf 100 Jahre deutsch-dänische Geschichte zurückgeblickt.

1920 wurde der Konflikt um die deutsch-dänische Grenze friedlich beigelegt. 100 Jahre später gilt die Grenzregion Schleswig-Sønderjylland als Vorbild für erfolgreiche regionale Zusammenarbeit und Minderheitenpolitik. Dazu trägt auch die Arbeit der vielen Kultur- und Bildungsorganisationen in der Region bei. Eine von ihnen ist der Deutsche Grenzverein, der in Schleswig drei Bildungsstätten betreibt: die Akademie Sankelmark, die Nordsee Akademie und den Internationalen Jugendhof Scheersberg.

Beim Jahresempfang des Grenzvereins in Oeversee (Schleswig-Flensburg) bezeichnete Europaministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack die Entwicklung der Region als friedliche Erfolgsgeschichte. Sie appellierte: "Neu errichtete Grenzen – selbst in den Köpfen – sind das letzte, was wir in Europa gebrauchen können."

Bildung und Aufklärung

"Nur durch stetige Begegnung, Bildung und Aufklärung lassen sich Mauern in den Köpfen dauerhaft beseitigen", sagte Sütterlin-Waack. "Zäune haben in Europa keinen Platz und der Grenzverein steht für ein zaunfreies Miteinander. Mit seinen Akademien und seiner Bildungsarbeit verbindet er unterschiedlichste Menschen und Kulturen. Dabei geht es um Bildung und Aufklärung, um gesellschaftliche Teilhabe und Integration, um Verstehen und Verständnis von europäischen Nachbarn."

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Zäune haben in Europa keinen Platz und der Grenzverein steht für ein zaunfreies Miteinander.

Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Arbeit über die Region hinaus

Der Grenzverein will mit seiner Arbeit das Zusammenleben von Dänen und Deutschen in Schleswig-Sønderjylland fördern, unterstützt aber auch den Austausch mit Skandinavien und dem restlichen Ostseeraum. Dafür finden im Jugendhof Scheersberg etwa internationale Musik-Wochenenden statt, während die Akademie Sankelmark unter anderem Exkursionen zu den Düppeler Schanzen und dem Danewerk anbietet.

Teilen: