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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de


Ministerin eröffnet alljährliche Brötchentütenaktion "Schaut hin! Gewalt kommt nicht in die Tüte"

Datum 25.11.2019

Bereits zum 16. Mal läuft die Aktion, die Berührungsängste mit dem Thema Gewalt senken soll

In Schleswig-Holstein gibt es 25 vom Land geförderte Frauenberatungsstellen, an die sich Frauen wenden können, wenn sie auf Grund häuslicher oder sexualisierter Gewalt Hilfe suchen. 2018 wurden in Schleswig-Holstein 3.871 Personen Opfer von Partnerschaftsgewalt. 15 von ihnen verloren dabei ihr Leben.In Marne hat Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack nun die Aktionswoche "Schaut hin! Gewalt kommt nicht in die Tüte" eröffnet, um mehr Menschen auf das Problem aufmerksam zu machen.

Hilfe für die Opfer

"Die alljährliche Aktionswoche trägt erheblich dazu bei, dass das Thema häusliche Gewalt im öffentlichen Bewusstsein fest verankert wird", erklärte Sütterlin-Waack. Die Aktion fordere das soziale Umfeld auf, Gewalt nicht zu ignorieren. "Ich rufe alle auf: Schauen wir hin! Seien wir aufmerksam und bieten Unterstützung an, wenn Frauen diese benötigen", sagte die Ministerin.

Beteiligung zahlreicher Handwerksbäckereien

Insgesamt werden in der Woche vom 25. - 30. November 2019 in den etwa 300 Verkaufsstellen der beteiligten 56 Handwerksbäckereien landesweit knapp 360.000 Brötchentüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ verteilt. Sie informieren auch über das kostenfreie Bundeshilfetelefon 08000 / 116016, über das Betroffene aller Nationalitäten in 17 Sprachen ganzjährig und rund um die Uhr Unterstützung bekommen.

Weitere Informationen bietet die Broschüre "Nur Mut - Handlungsmöglichkeiten in Gewaltbeziehungen", die unter www.schleswig-holstein.de in vielen Sprachen heruntergeladen werden kann.

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