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Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Unverzichtbare Schutzorte

Datum 03.06.2019

Das Land beteiligt sich am Neubau des Eutiner Frauenhauses. Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack übergab vor Ort den entsprechenden Förderbescheid.

Sechzehn Frauenhäuser gibt es in Schleswig-Holstein. Dort finden Frauen und Kinder Zuflucht vor häuslicher Gewalt und bekommen psychologische und rechtliche Hilfe. Aber viele dieser Unterkünfte sind veraltet oder zu klein, sodass nicht immer für jede Frau ein Platz zur Verfügung steht. Deswegen unterstützt die Landesregierung die Sanierung von Frauenhäusern mit 6,8 Millionen Euro aus dem IMPULS-Programm – so zum Beispiel den Neubau des Frauenhauses in Eutin. Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat dazu einen Förderbescheid in der Höhe von 285.472 Euro überreicht. Zusätzlich erhält der Bauherr, die Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein mbH, 856.500 Euro aus Mitteln der Sozialen Wohnraumförderung.

Moderne Unterkunft

"Frauenhäuser sind ein unverzichtbarer Bestandteil, um von Gewalt bedrohten Frauen zu helfen", sagte Sütterlin-Waack. Dabei seien gut ausgebaute Unterkünfte wie jetzt in Eutin wichtig. Dort ist ein moderner Neubau mit insgesamt 15 Plätzen geplant, den Betrieb wird der Frauenhaus Ostholstein e.V. übernehmen. Der Verein bietet seit 1992 Schutzräume an, in dem Frauen und Kinder unterschiedlicher Nationalität, Kultur und Religion ohne Angst vor Gewalt und Diskriminierung miteinander leben können.

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Frauenhäuser sind ein unverzichtbarer Bestandteil, um von Gewalt bedrohten Frauen zu helfen.

Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Hintergrund zum IMPULS-Programm

Seit 2015 baut das Land mithilfe des IMPULS-Programms die Infrastruktur im echten Norden aus, unter anderem Straßen und Radwege. Auch Investitionen in Krankenhäuser, Hochschulen, Sportstätten, Kultur oder Digitales werden durch das Programm gefördert. Insgesamt stehen dabei rund 3,1 Milliarden Euro zur Verfügung.

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